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Für Hunde gefährlich: Vorsicht vor Fuchsschwanzgras

Es gibt kaum etwas Schöneres, als seinen Hund im Freien herumtoben zu lassen. Aber nur, wenn eine bestimmte Pflanze nicht in der Nähe ist, denn diese kann gefährliche Wunden auslösen. Es handelt sich dabei um Fuchsschwanzgras.

Kleine Speere mit Widerhaken

Die Borsten der Fuchsschwanzgräser haben kleine Widerhaken, die sich in die Haut und Pfoten der Tiere bohren können. Werden sie verschluckt oder durch die Nase eingesaugt, so kann es dabei auch zu erheblichen inneren Verletzungen und Blutungen kommen, die schlimmstenfalls zum Tod des Hundes führen.

Die Pflanze wächst meist in der Nähe von wilder Gerste, an Zäunen, an Straßengräben und am Wegesrand. Das Fuchsschwanzgras sieht aus, als hätte es kleine Speere an der Spitze. Besonders gefährlich ist es, wenn es austrocknet. Dann teilen sich die Enden und können an noch mehr Stellen in die Haut des Tieres eindringen.

 



 

Schmerzhafte Entfernung

Meist bleiben die Grannen zwischen den Zehen, an den Ohren oder in den Nasenlöchern der Tiere hängen und lösen sich nicht mehr von selbst. Der Hund reagiert oft mit exzessivem Niesen und heftigem Kopfschütteln. Dann solltest Du mit Deinem Vierbeiner dringend zum Tierarzt bevor schlimmerer Schaden entsteht, denn die Verletzungen können auch bakterielle und eitrige Infektionen oder Abszesse zur Folge haben. Die kleinen Speerspitzen der Fuchsschwanzgräser werden vom Tierarzt unter Narkose entfernt, da die Prozedur äußerst schmerzvoll ist.

 

Welche Anzeichen können darauf hinweisen, dass der Hund eine oder mehrere Grannen im Körper hat?

  • plötzliches und langes Ablecken der Pfote
  • humpeln nach dem Spaziergang
  • husten oder niesen
  • zukneifen eines Auges
  • entzündetes geschwollenes Auge
  • Kopfschütteln
  • kratzen am Ohr
  • Rötung im Ohr
  • Schwellung der Pfote
  • gerötetes Auge

 

 

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