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Fisch auf dem Grill: Veganerin zeigt Nachbarn an

Ein Nachbarschaftsstreit der besonderen Art beschäftigte unlängst ein Gericht im australischen Perth: Eine Veganerin fühlte sich vom Grillgeruch eines anderen Anwohners derart gestört, dass sich ein Richter der Sache annehmen musste.

Geballte Ladung an Beschwerden

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge, beschäftigte unlägst ein etwas anderer Streit unter Nachbarn ein Gericht im australischen Perth. Während Auseinandersetzungen wegen Lärms, nicht geschnittener Hecken oder falsch geparkten Autos auch hierzulande oft zum Alltag gehören, ist der Grund der nachbarschaftlichen Querelen in diesem Fall ein anderer.

Cilla Carden aus Girrawheen, einem Vorort von Perth, hat ihren Nachbar mehrfach angezeigt und nun auch vor Gericht gebracht. Laut „dailymail.co.uk“ lebt sie strikt vegan und kann den Geruch von gegrilltem Fleisch und Fisch, der vom Nachbargrundstück zu ihr herüber zieht, nicht ertragen. Der Duft sei zweitweise so schlimm, dass sie nachts kein Auge zumachen und nicht mehr rausgehen könne, erzählte sie der Presse.



 

Stinkender Grill, wucherndes Grünzeug und spielende Kinder

Anfang des Jahres führte die Frau vor Gericht auch noch weitere Punkte an, die sie an ihrem Nachbarn stören. Neben den ihrer Meinung nach unangenehmen Röstaromen, sind der Klägerin auch das Rauchen des Mannes sowie das permanente Basketballspielen seiner Kinder am angrenzenden Gartenzaun ein Dorn im Auge. Zusätzlich fühle sie sich von den wuchernden Pflanzen auf dem Nachbargrundstück gestört.

Doch auch eine Flut an Beschwerden und die erste Verhandlung vor Gericht brachten Carden zunächst keinen Erfolg. Der vorsitzende Richter zeigte nur Unverständnis für das Vorgehen der resoluten Frau. Aber diese gab nicht auf und versuchte es im Sommer dieses Jahres noch einmal mit einer Klage. Dabei hoffte sie auch auf die Unterstützung der Medien und erzählte ihre Geschichte unter anderem dem lokalen Nachrichtensender “9News“.

 

Streitlustige Dame

Im Interview gegenüber „daiylmail.co.uk““ beklagte sie zudem: „Alles, was ich riechen kann, ist Fisch. Ich kann meinen Hinterhof nicht mehr genießen, ich kann nicht mehr rausgehen.“ Dabei wirft sie ihrem Nachbarn Vorsatz vor: "Es ist absichtlich, das habe ich den Gerichten gesagt, es ist pure Absicht. Es war zeitweise so verheerend, dass ich nicht mal schlafen konnte.“

Letztlich wurde versucht, eine außergerichtlichen Einigung zu finden. Der beschuldigte Nachbar erklärte, er habe bereits einen anderen Platz für seinen Grill gefunden und seinen Kindern verboten, Basketball zu spielen. Doch das reicht Cilla Carden offenbar längst nicht: Sie will vor Gericht „weiter kämpfen“.

 

Quelle: Bunte, Dailymail, 9 News

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