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Birkenzucker – die unbekannte Todesgefahr für Hunde

Schon zahlreiche Hunde mussten ihr Leben lassen, weil viele Halter nicht wissen, dass der fürs Backen so angesagte Zuckerersatz Xylit für ihre Vierbeiner tödlich sein kann.

Tödliche Birkenzucker-Vergiftung

Birkenzucker, auch Xylit oder Xylitol genannt, ist ein künstlicher Zuckerersatz fürs Backen, der für den Menschen zwar ungefährlich ist, beim Vierbeiner aber zu großen gesundheitlichen Problemen führen kann. Vielen Hundebesitzern ist diese Gefahr jedoch gar nicht bekannt.

Ein tragischer Vorfall in Österreich sorgte kürzlich für Aufsehen: Hundewelpe Laika verstarb nach dem Verzehr von Birkenzucker. Der sieben Monate alte Labrador-Mischling hatte unbemerkt Kuchen gegessen, der mit Xylit gebacken war. Nur 48 Stunden nachdem die Hündin das Gepäck vom Küchentisch „geklaut“ hatte, verstarb sie aufgrund einer Xylitvergiftung.

 

Hundehalter müssen gewarnt sein

Nun möchte die Halterin andere unwissende Hundebesitzer warnen: "Es muss bekannt werden, dass dieses Lebensmittel für Hunde absolut tödlich ist, nur so können vielleicht weitere Unglücksfälle verhindert werden", sagt die 28-Jährige gegenüber dem österreichischen Portal Nachrichten.at.

Gerade jetzt in der Weihnachtszeit greifen viele wieder auf den kalorienarmen Zuckerersatz zurück, weshalb Hundehalter besonders aufmerksam sein müssen. Laut der österreichischen Tierärztin Lisa Affenzeller löst Xylitol bei Hunden eine starke Insulinausschüttung aus, die zum Unterzucker führe. Gleichzeitig werde die körpereigene Zuckerbildung unterdrückt. "Zudem verursacht Birkenzucker eine schwere Leberzellschädigung, die bis zu Leberversagen und Tod führen kann", ergänzt Claudia Glück-Ragnarsson, Leiterin der Tierklinik Sattledt.

Wenn Hundebesitzer bemerken, dass ihr Vierbeiner versehentlich xylithaltige Lebensmittel gefressen hat,  muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden!

 

Quelle: Nachrichten.at

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