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Keine Energie mehr: Tesla-Fahrer "tankt" auf Männertoilette

Bereits am Sonntagabend registrierte die Polizei einen besonders kuriosen Fall: Der Fahrer eines hochwertigen E-Autos hatte sich wegen der "Entziehung elektrischer Energie" strafbar gemacht - und das auch noch unmittelbar neben dem Hauptgebäude der Kreispolizeibehörde Mettmann, wo derzeit die neue Kreisleitstelle gebaut wird.

Stecker neben dem Männerpissoirs

Gegen 19:30 Uhr lief auf der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Mettmann ein Einbruchalarm der benachbarten und sich noch im Bau befindlichen Kreisleitstelle auf. Unmittelbar danach machten die Beamten auf dem Gelände der Baustelle eine kuriose Entdeckung: Vor einem geöffneten Bauzaun parkte ein weißer Tesla, aus dem ein Kabel durch die Baustellenumzäunung in einen dahinter liegenden Toilettencontainer führte.

Als die Beamten dem Kabel folgten, stellten sie fest, dass der Stecker in eine Steckdose in dem Container, gleich neben den Männerpissoirs, eingesteckt worden war. Augenscheinlich, um das E-Auto aufzuladen!

 

"Entziehung elektrischer Energie"

Kurz darauf erschien auch der Halter des Wagens an seinem Fahrzeug. Der 48 Jahre alte Mann aus Kevelaer gab an, mangels Energie mit seinem Tesla liegen geblieben zu sein und sich auf der Suche nach einer Aufladestation nicht anders habe helfen können. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er sich nicht nur unberechtigt Zugang auf die Baustelle verschafft habe, sondern auch, dass die "Entziehung elektrischer Energie" eine Straftat darstellen kann.

Auf die Idee, Hilfe bei der unmittelbar nebenan liegenden Polizeiwache zu suchen, war der 48-Jährige offenbar nicht gekommen. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.

 

Quelle: Polizei

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