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Vorsicht bei Badeenten: Bakterien tummeln sich im Gummispielzeug!

In Quietscheentchen aus der Badewanne befindet sich oft ein üppiger Teppich aus Bakterien und Pilzen, das hat das Wasserforschungsinstitut Eawag in Dübendorf kürzlich herausgefunden. Bei empfindlichen Kindern kann das zu Augen- und Ohrenentzündungen führen.

Sogenannter Krankenhauskeim nachgewiesen

In vier von fünf benutzten Spielzeugen hat das Wasserforschungsinstitut Eawag in Dübendorf bei Zürich potenziell krankheitserregende Bakterien entdeckt. Darunter auch Legionellen oder die als hartnäckige Krankenhauskeime bekannten Stäbchenbakterien Pseudomonas aeruginosa.

Außerdem befanden sich auf einem Großteil auch diverse Pilze. Zwischen 5 Millionen und 75 Millionen Zellen pro Quadratzentimeter tummelten sich laut der Studie auf den ausgewerteten Spielzeugen.

 

Kein Grund zur Sorge: Das solltest du beachten!

Die Hauptautorin, Mikrobiologin Lisa Neu der Eawag, hatte gebrauchte und unter Laborbedingungen benutzte Gummientchen untersucht. Eltern, die sich nun Sorgen machen, müssen trotzdem nicht sofort alle Spielzeuge der Kinder aus dem Badezimmer verbannen. „Wir wollen niemandem den Spaß verderben“, sagte Andri Bryner, Medienverantwortlicher der Eawag (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz). Es gebe Wege, die Kontaminierung zu hemmen. Die effektivste Handhabung sei, gleich nach dem Kauf der Quietschetiere das Loch am Boden abzukleben. So könne kein Wasser eindringen und das Innenleben bleibe ohne Bakterien. Alternativ könnten die Gummspielzeuge regelmäßig ausgekocht werden - ähnlich wie es bei Schnullern gemacht wird.

Zudem schaden nicht alle Keime den Kindern. „Das kann die Immunabwehr stärken. Dann ist es sogar positiv“, sagt Forscher und Mitautor Frederik Hammes. Bei empfindlichen Jungen und Mädchen könnten die Mikroben aber auch zu Entzündungen an Augen und Ohren führen oder zu Magen-Darm-Infekten.

 

Quelle: dpa

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