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Keine nackte Haut an bayerischer Mittelschule

Zu leicht bekleidet: Schülerinnen müssen "Straf-T-Shirts" tragen

Die Temperaturen steigen und die Outfits werden knapper: Willkommen im Sommer! An einer Mittelschule im bayerischen Osterhofen ist das aber nicht unbedingt ein Grund zur Freude…

"Wir kaschieren den 'guten Geschmack' "

Viele Schülerinnen geizen auch im Unterreicht nicht unbedingt mit ihren Reizen und kommen im Sommer in knappen Röcken, kurzen Tops oder Hotpants in die Schule. Christian Kröll, Rektor einer Mittelschule in Osterhofen (Landkreis Deggendorf), ist das ein bisschen zu viel Haut. Deshalb müssen bei ihm zu leicht bekleidete Mädchen weite T-Shirts überziehen.

"Wir kaschieren den 'guten Geschmack' und über den lässt sich irgendwann nicht mehr streiten", so Kröll gegenüber der Passauer Neuen Presse.  

Der Rektor definiert zu knappe Kleidung übrigens wie folgt: Shorts sind erlaubt, so lange der Po nicht zu sehen ist. Unter anderem tiefe Ausschnitte sollten gänzlich vermieden werden - "Alles, was anstößig und nicht ästhetisch ist."

XXL-Shirts mit einfallsreichem Aufdruck

Die "Strafe" wurde laut Kröll  aber schon länger nicht mehr angewandt - offenbar wirken die XXL-Shirts schon abschreckend genug.

Zwei Modelle gibt es zur Auswahl, die im Lehrerzimmer für den Ernstfall bereitliegen. Auf einem steht "I love Mittelschule Osterhofen", auf zwei anderen " Ich bin ein Star! Holt mich hier raus".

Legal ist die Aktion übrigens: Da im bayerischen Schulrecht keine Kleiderordnung festgehalten ist, können Schulen hier eigenverantwortlich handeln.

Quelle: Bild