So baust du dein eigenes Bienenhotel!

Im Frühling und im Sommer blühen farbenfroh die Wiesen, Gärten, Terrassen und Balkone. Dank der kleinen summenden Bienen können wir uns an einer vielfältigen Blumenpracht und den vielen Obstsorten erfreuen. Ohne die fleißigen Honigbienen, Hummeln und Wildbienen würde wertvolle Bestäubungsarbeit verloren gehen. Daher ist es wichtig den Bienen und Hummeln ein geschütztes Plätzchen als Nisthilfe zu bieten. Beliebt sind bei den kleinen summenden Helferlein die sogenannten Bienenhotels.

Keine Angst vorm „Bienenstich“!

Wenn du jetzt befürchtest, dass du jetzt vielleicht die ganze Zeit von Bienen verfolgt wirst, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben dich zu stechen, dann können wir dich beruhigen. Sie sind in der Regel sehr friedfertig und stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Du bist also nicht ihr „Schwarm“

So funktioniert’s!

Erdgeschoss: Stapel aus morschem Holz und Reisig, in das Holzbienen ihre Nester nagen.

1. Etage: Es werden hohle Schilf- oder Bambushalme waagrecht in Lochziegel gesteckt und von hinten mit Lehm, Gips oder Wachs verschlossen. Setze Rindenstücke an den Rändern als Zufluchtsort für andere Insekten.

2. Etage: Hier setzt du Blöcke aus Hartholz wie Buche oder Eiche mit 5 bis 10 cm langen Löchern, die jeweils unterschiedliche Durchmesser haben. Sie sollten zwischen 2 bis 10 mm variieren. Wichtig dabei sit, dass du immer ins Längsholz bohrst. Im Stirnholz (kreisförmige Maserung) können sich schnell Risse bilden, in die Nässe und Parasiten eindringen können.

Dachboden: Lege das auf Länge geschnittene Schilf- oder Bambusrohr-Bündel dicht gepackt in hinten verschlossene Dosen. Steckt seitlich Laub als Versteck für andere Insekten dazu. Der Dachvorsprung soll als Schutz vor Nässe dienen.

Auf der linken Seite des Hauses solltest du seinen Steinhaufen für die Harzbienen legen, das sie zum Nestbau nutzen kann.

An der rechten Seite kommen markhaltige, dürre Ruten von Hecken-Rosen, Himbeere oder Brombeere. Dort können Maskenbienen-Arten ihre Brut legen. Die locker gebündelten Zweige sollten sonnig und im Gegensatz zu hohlen Halmen schräg aufgestellt werden.

Quelle: beebetter.de

 

 

 

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