Sind meine Reifen geeignet für den Winter?

Die ersten Wintervorboten trafen bereits auf Rheinland-Pfalz. Neben sinkenden Temperaturen fiel am vergangenen Wochenende bereits der erste Schnee im Bergland. Autofahrer sollten nun besonders auf ihre Bereifung achten. Den 1-Euro-Trick kennen dabei nur die wenigsten.

Das sollten Autofahrer bei Winterreifen beachten

Laut einer Faustregel sollten Winterreifen von "Oktober bis Ostern" montiert werden. In Deutschland gibt es zusätzlich eine situative Winterreifenpflicht: Wenn winterliche Straßenverhältnisse herrschen, ist der Fahrer verpflichtet geeignete Reifen an seinem Auto anzubringen.

Winterreifen sollten ein maximales Alter von acht Jahren aufweisen, raten Experten. Je älter die Bereifung, desto härter die Gummimischung und umso geringer der Halt bei Regen, Eis und Schnee. Die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. Um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten, rät der ADAC zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern bei Winterreifen und drei Millimetern bei Sommerreifen.   

 

Wie kann ich die Profiltiefe messen?

Um zu messen, ob ein Reifen noch geeignet für den Straßenverkehr ist, gibt es drei Vorgehensweisen

  • Mess-Lineal: Mit einem besonderen Lineal lässt sich die Profiltiefe der Lauffläche messen. Hierzu wird die Spitze des Messgeräts in Rille des Reifenprofils gesteckt. Anschließend kann der Wert an einer Skala abgelesen werden.
  • Als sogenannte "Tread Wear Indicators" werden die kleinen Querstege im Reifenprofil bezeichnet. Hat sich der Reifen bereits so stark abgenutzt, dass diese zu sehen sind, ist der Wechsel dringend notwendig.
  • Genialer 1-Euro-Trick: Der Goldrand der Münze ist genau drei Millimeter dick. Stecke das Geldstück in das Profil des Reifens, um dessen Tiefe zu ermitteln.
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Bild: Juergen Faelchle/Shutterstock.com

 

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