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Sicher Autofahren im Alter: Diese Checkliste kann helfen

Immer wieder sind auch ältere Menschen in Verkehrsunfälle verwickelt, die durchaus hätten vermieden werden können.Teilweise sind gesundheitliche Beschwerden daran schuld. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) hat daher zwei Checklisten erstellt, auf die jeder Autofahrer einmal einen Blick werfen sollte!

Probleme beim Hören und Sehen

Besonders ältere Menschen sollten auf mögliche Probleme beim Führen eines Fahrzeugs achten. Sie haben zwar zumeist viel Erfahrung hinter dem Steuer, dennoch kann der Alterungsprozess einige Herausforderungen mit sich bringen.

Probleme beim Hören und Sehen sowie Bewegungseinschränkungen können eine Gefahr bedeuten. Auch Medikamente und deren Nebenwirkungen oder demenzielle Erkrankungen wie Alzheimer erschweren das Autofahren oder machen es unmöglich.

In der Broschüre "Sicher Auto fahren im Alter" gibt es Checklisten für Autofahrer und deren Angehörige. Wenn eine oder mehrere der Fragen mit "Ja" beantwortet werden, sollte man einen Arzt aufsuchen, um zu überprüfen, ob das Problem eine gesundheitliche Ursache hat.

 

Checkliste für Autofahrer zur Selbsteinschätzung

  • Verlierst Du beim Fahren manchmal die Orientierung?
  • Hast Du Schwierigkeiten, andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln oder Verkehrszeichen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren?
  • Hast Du Probleme das Gas-, Kupplungs- oder Bremspedal zu betätigen?
  • Hörst Du Motorengeräusche, Schaltung oder Signale anderer Verkehrsteilnehmer (manchmal) spät oder schlecht?
  • Findest Du es schwierig, den Kopf zu drehen und über Deine Schulter zu blicken?
  • Wirst Du im dichten Verkehr oder auf unbekannten Straßen nervös?
  • Hupen andere Autofahrer häufig wegen Deines Fahrverhaltens?
  • Verursachst Du in letzter Zeit häufiger kleinere oder "Beinahe"-Unfälle?
  • Fühlst Du Dich beim Fahren unsicher?
  • Wirst Du schläfrig oder wird Dir schwindelig, nachdem Du Deine Medikamente eingenommen hast?

 

Checkliste für Angehörige zur Einschätzung eines Autofahrers

  • Verfährt sich oft, selbst auf bekannten Strecken.
  • Hält bei Grün oder zur falschen Zeit an.
  • Scheint andere Autos, Fußgänger oder Rad- und Motorradfahrer auf der Straße nicht wahrzunehmen.
  • Fährt extrem langsam und unsicher, zum Beispiel auf der Autobahn oder fährt zu dicht auf.
  • Befolgt Verkehrszeichen oder Ampelsignale nicht.
  • Versäumt, die Vorfahrt zu beachten oder reagiert zu spät.
  • Blinkt nicht vor dem Abbiegen oder Spurwechsel.
  • Fährt sehr aggressiv oder ängstlich.
  • Kontrolliert nicht den toten Winkel, bevor er die Fahrspur wechselt.
  • Tritt gleichzeitig auf Gas- und Bremspedal oder verwechselt die Pedale.
  • Hat Schwierigkeiten, mehrere Funktionen beim Fahren zu bedienen.
  • Möchte wenden, nachdem er eine Ausfahrt verpasst hat. (Ausführung unbedingt vermeiden.)
  • Verursacht kleinere oder "Beinahe"-Unfälle.

 

Quelle: Presseportal / Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI)

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