Hygiene Tipps: So stoppst Du die Keimbildung in Deiner Küche!

Die Weltgesundheitsorganisation warnt davor, dass sich immer mehr Menschen mit Bakterien wie Listerien oder Salmonellen infizieren. Die Wenigsten ahnen jedoch, dass die gefährlichen Mikroorganismen bereits Zuhause in der eigenen Küche lauern. So schützt Du Dich richtig…

Gefahrenherd Kühlschrank

Besonders offene Lebensmittel sind selbst im Kühlschrank nicht vor Keimen und Bakterien sicher: Listerien können sich beispielsweise bereits bei einer Temperatur von 0 Grad vermehren. Besonders gerne halten sich die gefährlichen Keime im Gemüsefach oder in der Ablaufrinne auf, die daher regelmäßig besonders gründlich gereinigt werden sollte.

Außerdem sollten abgelaufene oder schimmelnde Lebensmittel so schnell wie möglich entsorgt werden und der gesamte Kühlschrank von innen mindestens einmal im Monat mit Essigwasser gereinigt werden.

 

Schwämme und Lappen als Keimschleuder

Spülschwämme und Lappen sind besonders beliebt bei den Mikroorganismen, die sich auf deren Oberfläche gerne vermehren und somit ganz leicht auf dem gespülten Geschirr und in der Küche verbreitet werden. Um dies zu verhindern, solltest Du Deine Lappen und Schwämme am besten jede Woche auswechseln.

 

Gefährliche Schneidebretter

Dass Schneidebretter nach jeder Benutzung gründlich gereinigt werden sollten, versteht sich von selbst. Doch schon während des Schneidens sollte man sich vor versteckten Mikroorganismen in Acht nehmen: Rohes Fleisch oder Fisch sollten niemals auf dem gleichen Schneidebrett verarbeitet werden wie Gemüse oder Salat. Das Risiko, dass dabei gefährliche Bakterien wie Salmonellen direkt in unseren Salat gelangen, ist zu groß.

Daher sollte man beim Schneiden von Fleisch oder Fisch am besten auf ein separates Schneidebrett zurückgreifen, das anschließend in der Spülmaschine gereinigt werden kann. Außerdem sollten Schneidebretter trotz regelmäßiger Reinigung ab und an ausgetauscht werden – spätestens dann, wenn sich in ihrer Oberfläche durch die tägliche Nutzung Kerben und Risse gebildet haben.  

 

Bakterienverseuchtes Spülbecken

Auch wenn es vielleicht sauber aussieht, kann euer Spülbecken zum unerwarteten Gefahrenherd werden: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich die Mikroorganismen dort besonders gerne sammeln. In jedem zweiten Spülbecken lauern sogar gefährliche Kolibakterien.

Dagegen kannst Du Dich jedoch ganz leicht schützen, indem Du Deine Spüle regelmäßig gründlich reinigst – am besten mit Essigwasser.

 

Versteckte Keime an Dosenöffnern und Gummidichtungen

Mit jeder Konserve, die Du öffnest, bleiben Lebensmittelreste am Dosenöffner hängen, auch wenn diese oft nicht direkt sichtbar sind. Nach der Benutzung sollte man den Öffner daher gründlich unter heißem Wasser oder in der Spülmaschine reinigen, um zu verhindern, dass Mikroorganismen auf die nächste Dose übertragen werden.

Ebenso vorsichtig sollte man mit Küchengeräten wie Mixern sein, die Gummidichtungen am Deckel haben: Hier könnten sich gefährliche Bakterien oder Schimmel verstecken und vermehren. Am besten baut man den Mixer daher komplett auseinander, bevor man ihn gründlich reinigt oder in die Spülmaschine steckt.

 

Einkaufstaschen

Wer sich beim Einkaufen an der Kasse keine Papiertüte kauft, sondern stets eine eigene, wiederverwendbare Tragetasche aus Plastik oder Stoff benutzt, sollte vorsichtig sein: Bei jedem Einkauf bleiben Lebensmittelreste in der Tasche zurück, die zur Bildung von Mikroorganismen führen können. So gelangen Bakterien bereits beim Einkaufen auf Deine Lebensmittel und ganz leicht auch in den Kühlschrank. Die Einkaufstasche sollte daher regelmäßig innen gereinigt oder gewaschen werden.

 

Quelle: Bunte

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