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Supermarkt führt "Plauderkassen" ein

Die Mehrheit eilt beim Einkaufen durch den Laden, hakt die Liste ab und will so schnell wie möglich wieder Zuhause sein. Doch gerade für ältere Personen ist der Besuch im Lebensmittelladen manchmal das einzige Highlight des Tages. Eine niederländische Supermarktkette hat sich mit diesem Problem auseinandergesetzt und will sich künftig für einsame Menschen besonders viel Zeit nehmen.

Es soll möglichst schnell gehen

Beim Einkaufen haben die wenigsten Lust auf großes Gequatsche und stundenlanges Anstehen oder Verweilen. Der Gang zum Supermarkt sollte in der Regel schnell erledigt sein. Lange Schlangen an der Kasse, eine redselige Kassiererin oder ein überfüllter Pfandautomat, der lauthals auf sich aufmerksam macht, treibt bei vielen den Stresspegel in die Höhe.

Während die Mehrheit möglichst wenig Zeit in den Einkauf investieren will, gibt es auch Menschen, bei denen genau das Gegenteil der Fall ist. Insbesondere ältere Personen flanieren gerne längere Zeit durch die Gänge, unterhalten sich mit dem Personal und genießen den Ausflug in den Lebensmittelmarkt. Zeitdruck ist hier ein Fremdwort.

 



 

So wie früher im Tante-Emma-Laden

Im niederländischen Vlijmen hat die Einzelhandelskette „Jumbo“ im Sommer einen Gegenentwurf zum Einkauf unter Zeitdruck gestartet. An der sogenannten „Kletskassa“ (dt:„Plauderkasse“) haben Kunden von nun an die Möglichkeit, in aller Ruhe zu bezahlen und bei Lust und Laune ein kleines Schwätzchen mit der Kassiererin zu halten.

Doch das ist noch längst nicht alles! Neben der Plauderkasse wurde noch ein Platz für ein Kaffeekränzchen eingerichtet. Ebenfalls eine Initiative gegen Einsamkeit und für mehr Miteinander. Dort nehmen sich Mitarbeiter der niederländischen Stiftung „Alles Voor Mekaar“ (dt: "Alles für einander") Zeit, um sich mit Menschen zu unterhalten, die Lust auf Gesellschaft haben. Darüber hinaus kommen einsame Senioren hier auch mit Freiwilligen zusammen, die ihnen beim Einkaufen oder im Haushalt unter die Arme greifen.

 



 

Das Konzept kommt gut an und soll erweitert werden

"Wir fühlen uns unserer Umgebung verpflichtet und wollen ein guter Nachbar sein", erklärt Colette Cloosterman-van Eerd, CCO von Jumbo. "Unsere Filialmitarbeiter kennen die Kunden und nehmen regelmäßig Anzeichen von Einsamkeit im Geschäft wahr. Und das ist uns sehr wichtig. Gemeinsam mit den Fachleuten von 'Alles Voor Mekaar' geben wir älteren Menschen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen."

Das Konzept ist bisher einzigartig und findet großen Anklang. So soll in dreißig bis vierzig weiteren Filialen der Supermarktkette ebenfalls eine Plauderkasse eingeführt werden.

 

Quelle: Stern, Jumbo-Supermarkt

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