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Weil sie stillte: Mutter aus Café vertrieben

Eine Mutter wurde in einem Kieler Einkaufszentrum von einem Securitymitarbeiter aus einem Café vertrieben – weil sie ihr Kind stillte. Kurze Zeit zuvor war sie deshalb schon in einer Bäckerei abgewiesen worden.

Stillen ist nicht gestattet

Claudia Lass, Mutter dreier Kinder, ist empört, wie kürzlich mit ihr in einem Kieler Einkaufszentrum umgegangen wurde. Als sie dort in einem Café ihr Baby stillen wollte, wurde sie von einem Sicherheitsdienstmitarbeiter gebeten, die Lokalität umgehend zu verlassen. Mit den Worten, dass das Stillen hier nicht gestattet sei, verbannte der Securitymann sie aus der Filiale.

 

Mutter zeigt sich empört

Wie die Mutter gegenüber den Kieler Nachrichten schilderte, seien in den frühen Vormittagsstunden nicht viele Besucher in dem Einkaufszentrum gewesen. Sie ist empört über die Vorgehensweise des Center-Managements: „Mir ist die Hutschnur geplatzt“. Kurz zuvor sei sie schon in einer Bäckerei abgewiesen worden, nachdem sie gefragt hatte, ob sie dort stillen dürfe. „Es geht mir darum, dass es das Normalste der Welt ist, sein Kind zu füttern“, ärgert sich die 35 Jahre alte Mutter. Immer wieder werde sie im Alltag diskriminiert und angepöbelt. „Passanten zeigen mir den Vogel, sagen, das ist abstoßend – vor allem Ältere und Frauen.“

 

Center-Manager verweist auf Wickelraum

Der Manager des Sophienhofs reagierte hingegen verwundert auf die Anfeindungen der Mutter. Er verwies im Gespräch mit den Kieler Nachrichten auf den Wickelraum samt Stillsessel im Erdgeschoss bei den Kundentoiletten. „Wir halten es für selbstverständlich, Müttern in dieser Situation zu helfen“, wird er von der Zeitung zitiert.

 

Quelle: Kieler Nachrichten / Welt

 

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