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Sechs Kühe sterben – sind Tierschützer daran schuld?

Am Wochenende haben Unbekannte in Liebenwalde in Brandenburg mehrere Kühe freigelassen. Sechs Tiere waren daraufhin tot!

Unbekannte lassen Rinder frei

In der Nacht zum Sonntag zwischen 20 Uhr und 2.30 Uhr sollen die Unbekannten in die Ställe in Liebenwalde (Kreis Oberhavel)  eingedrungen sein. Dort wurden mehrere Türen geöffnet, sodass die Kühe ihre Ställe verlassen konnten. Insgesamt 400 Rinder machten sich schließlich auf nächtliche Wanderschaft.

 

Kraftfutter wird zum tödlichen Verhängnis

Einige Rinder drangen in eine Halle ein, in der das Kraftfutter gelagert war. Die Tiere fraßen offenbar jeweils bis zu zehn Kilogramm, ermittelte laut der Bild-Zeitung Tierarzt Dr. Karsten Schlaefer am Tag danach.

Durch die hohe Futtermenge bildeten sich bei den Kühen im Pansen-Magen giftige Verdauungsprozesse, die die Leber schädigten. Vier verendeten schließlich qualvoll. Zwei Tiere fielen auf der Weide um und mussten erlöst werden. 14 weitere sind erkrankt und werden sich im besten Fall wieder erholen.

 

Steckten Tierschützer hinter der Aktion?

Alle betroffenen Kühe waren tragend. Wie sich die Vergiftung auf die ungeborenen Kälbchen auswirkt, wird die nächste Tage zeigen, sagt Landwirt Timo S. Die Geschäftsführerin erklärt gegenüber der Bild: „Wir sind fassungslos. Alle unsere 700 Kühe können täglich auf die Weide, hier ist alles bio. Sollten das so genannte Tierschützer sein, die die Tiere befreien wollten, so haben sie unfassbar dumm gehandelt!"

Das Unternehmen hat nun 1000 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgesetzt.

 

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