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Marienkäfer-„Invasion“ in unseren Gärten: Das steckt dahinter

Sie sitzen aktuell auf unseren Fensterrahmen, krabbeln an den Hauswänden hoch oder fliegen wirr durch unsere Gärten: Marienkäfer scheinen momentan überall zu sein. Doch was ist der Grund für die „Invasion“?

Gärten regelrecht belagert

Eigentlich sind die kleinen gepunkteten Tierchen ja wirklich niedlich. Doch was sich momentan in den Vorgärtner von Rheinland-Pfalz abspielt, grenzt schon fast an eine Invasion. Marienkäfer - so weit das Auge reicht! Vor allem in den Regionen am Rhein und in der Pfalz schwärmen die kleinen Insekten momentan auffällig oft aus und belagern ganze Gärten.

 

Schuld ist das Wetter

Grund für den Marienkäfer-Überfall ist das Wetter. In den vergangenen Tagen kletterten die Temperaturen vermehrt über die 15-Grad-Marke – und die Insekten wurden so in Scharen an warme Plätze gelockt.

„Alle Marienkäfer nutzen die letzten Sonnentage, um sich auf ihre Wanderungen in wärmere Regionen Europas zu begeben oder sich hier Überwinterungsplätze zu suchen. Wer jetzt zahlreiche Marienkäfer an einer Hauswand beobachtet und am nächsten Tag vergebens danach sucht, der hat sehr wahrscheinlich einen Marienkäfertrupp auf Wanderpause gesehen“, erklärt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf seiner Homepage.

 

Übrigens: Wenn das Wetter in der kommenden Woche wieder umschlägt, krabbeln die Käfer wieder ganz alleine in ihre Winterquartiere – und der Spuk ist wieder vorbei.

 

Quelle: NABU

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