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Mann beim Heckenschneiden von Spinne gebissen - nun ist er blind!

Ein 49-jähriger Mann aus Österreich schnitt seine Hecke, als er von einer Spinne in die Stirn gebissen wurde. Zuerst war es nur eine kleine, rote Schwellung, doch eine Woche später musste er ins Krankenhaus. 31 Operationen folgten, nun ist der Mann blind.

Spinnenbiss führt zum Erblinden

Beim Schneiden seiner Hecke wurde Johann Diewald aus Österreich von einer Spinne gebissen und dabei mit dem meist harmlosen Erreger Staphylococcus infiziert. Bei dem Bakterium handelte es sich um eine besonders aggressive Unterart. Der seltene Keim produziert Giftstoffe, die das Gewebe zersetzen. Mit Übelkeit und Schwindel wurde er eine Woche später in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Familienvater musste 31 Mal operiert werden, da es zu starken Komplikationen kam, berichtet Focus Online unter Berufung auf „heute.at“.  



Zur Infektion kam es bereits Ende September 2018. Durch eine Blutvergiftung verlor der neunfache Vater ein Fünftel seiner Lunge, wie die Bild-Zeitung berichtet. Er litt zudem an Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen. Wochenlang war der 49-Jährige bewusstlos. Seine Erinnerungen setzten erst wieder ein, als er einen Teil der 31 Operationen bereits hinter sich hatte. Gegenüber "heute.at" berichtet er: "Ich hatte ein Loch im Hals, bekam einen Herzschrittmacher, war gelähmt und konnte nicht mal die Glocke im Spital drücken." Der Krankheitsverlauf sei besonders kompliziert gewesen, heißt es auch von seiten der behandelnden Ärzte. Während Diewald bewusstlos war, griff die Infektion seine Augen an und er erblindete.

 

Er kämpft sich zurück ins Leben

Auch wenn ihn seine Blindheit am meisten zusetzt, wie er gegenüber „heute.at“ erzählte, bleibt er optimistisch und hat seinen Sinn für Humor nicht verloren. So hält er sich für eien Art Spiderman und sagt: „Ein anderer wäre längst untergegangen.“

Der 49-Jährige überlebte die schlimme Infektion und kann sogar wieder gehen, auch wenn er Pausen einlegen muss. Er sehnt sich nach Normalität und würde gerne wieder arbeiten gehen, doch dafür fehlt ihm noch die Kraft. 


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