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"Manche Bärte waren so dreckig wie Toiletten."

"Manche Bärte waren so dreckig wie Toiletten."

Bärte sind derzeit mega angesagt. Doch so hip sie auch sein mögen, so dreckig sind sie. Untersuchungen zeigen Ekelerregendes.

Ernüchternde Testergebnisse

Bärte sind gerade wie schwer im Kommen. Die Herren den Schöpfung, egal welchen Alters, hegen, pflegen und züchten ihre Gesichtsbehaarung und die Frauen fahren darauf ab. Doch die wenigsten wissen, dass sich in den Gesichtszüchtungen richtig ekelerregende Dinge befinden können.

Im US-Fernsehen wurden kürzlich mehrere Männer und deren Bärte mal genauer unter die Lupe genommen. Mit Petrischalen und Wattestäbchen bewaffnet, entnahmen die Biologen zahlreiche Proben - mit erschreckendem Ergebnis.

Finger weg vom Gesicht!

Die Mehrzahl der Bärte wies normalen Bakterienbefall auf. Doch in einigen Proben fanden sich Bakterienstämme, die so nur auf dreckigen Toiletten zu finden sind. Einige der bakteriellen Verunreinigungen können, laut Mikrobiologe John Golobic, sogar krank machen.

Der Grund für die teilweise wirklich ekelerregenden Ergebnissen ist schnell erklärt: Männer fahren sich unbewusst immer wieder durch ihren Bart. Wenn dann nicht regelmäßig die Finger gewaschen werden, wandern den lieben langen Tag  alle möglichen Partikel, Bakterien und Essensreste in das haarige Stück. Diese setzen sich dann fest und machen aus dem haarigen Prachtstück schnell eine Kloake. Ansonsten gilt: Regelmäßig die Hände waschen und den Bart pflegen. Das ist das A und O.

Auf die richtige Pflege kommt es an!

Dazu gehören nicht nur waschen, föhnen oder stutzen: Die besten Tools und Tricks für einen sauberen Bart findest Du hier:

1.) Bart regelmäßig waschen, im besten Fall sogar täglich.

Dafür sollte man ein mildes Shampoo oder spezielle Beard Wash-Produkte nutzen, die extra für die Bartpflege entwickelt wurden. Hin und wieder lang auch klares Wasser für den Frische-Kick im Barthaar.

Ach ja, den Bart nur trocken tupfen, nie rubbeln! Föhnen ist nicht unbedingt nötig. Einige Männer schwören drauf. Kämmen sollte man den Bart übrigens im nassen Zustand. Dafür gibt es spezielle Bartbürsten.

2.) Bartöl soll das Wunderelixier schlechthin sein!

Zumindest wenn man echten Bartexperten glauben mag. Dem Öl werden viele positive Eigenschaften nachgesagt. Das Barthaar soll nicht nur prächtiger und voller wachsen, sondern sich geschmeidiger und seidiger anfühlen.

Wenn Du Bartöl nutzt, dann nur im Barthaar einmassieren, nicht in die Gesichtshaut. Ist das Öl gleichmäßig verteilt, einmal mit dem Kamm durch und fertig! Übrigens, Olivenöl ist eine super Alternative für alle, die Geld sparen wollen.

3.) Bartwichse und Pomade für die Form:

Waschen, kämmen und Bartöl sind ein Schritt in die richtige Richtung. Die perfekte Form ist  dann die Königsdisziplin: Je länger das Barthaar, desto kräuseliger wird es. Der Bart verliert schnell die Form und sieht knuselig und ungepflegt aus. Mit Bartwichse oder Pomade kann sich Mann dann ans Feintuning machen.