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So schützt Du Dich vor Krankheitserregern in der Dusche

Sie sorgen für Fieber, Gliederschmerzen und Durchfall: Legionellen gehören zu den gefährlichsten Keimen in unserem Trinkwasser. Nicht selten nehmen wir die Bakterien bei einer einfachen Dusche auf. Zum Schutz empfehlen wir einige einfache, vorbeugende Maßnahmen.

Gefährliche Erkrankungen sind die Folge

Legionellen sind winzig kleine Stäbchenbakterien im Wasser, die gefährliche Infektionskrankheiten auslösen können. Darunter auch die Legionärskrankheit, die laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in 15 bis 20 Prozent der Fälle tödlich verlaufen kann, wenn sie unbehandelt bleibt. Legionellen gelangen meist beim Duschen oder über Luftbefeuchter sowie Klimaanlagen in unseren Körper. Die Ansteckung kann jedoch einfach vermieden werden.

 

Konstante Temperatur der Hauswasseranlage

Wichtig ist, dass die Temperatur der Anlage immer 60 Grad beträgt. Wird sie abgesenkt, können sich die Legionellen optimal vermehren. Derartige Sparmaßnahmen sind also kontraproduktiv. Wird die Wasseranlage nicht regelmäßig gewartet, können sich zudem am Boden und in Filtern Keime entwickeln. Vermieter, Verwalter und Eigentümergemeinschaften sind deshalb dafür verantwortlich, dies regelmäßig zu prüfen und die Wasserqualität zu erhalten.

 

Eigene Maßnahmen ergreifen

Wasserhähne sollten auch von Bewohnern regelmäßig mit Essig oder anderen Mitteln geputzt und gereinigt werden. Außerdem ist es wichtig, dass die Leitungen regelmäßig durchgespült werden, damit die abgestandene Flüssigkeit in den Rohren ablaufen kann. Dafür den Hahn so lange aufgedreht lassen, bis das Wasser wieder richtig kalt oder warm kommt. Nach einem längeren Urlaub oder Trip sollten die Leitungen vor Benutzung grundsätzlich gründlich durchgespült werden!

 

Quelle: Focus

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