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Wegen Schwarzfahrens: Knöllchen an totes Mädchen geschickt

Einem 18-jährigen Mädchen aus Köln wurde ein Knöllchen wegen Schwarzfahrens zugeschickt, doch war sie zu dem Zeitpunkt bereits ein halbes Jahr tot. Die Kölner Verkehrsbetriebe hielten jedoch an ihren Forderungen fest und schickten weiterhin Mahnungen - trotz Sterbeurkunde.

Mahnung an tote Kölner geschickt

Ein halbes Jahr nach dem Tod eines 18-jährigen Mädchens, das im Kölner Stadtteil Ehrenfeld von einem Zug erfasst wurde, erhielt die Mutter der jungen Frau einen Bußgeldbescheid über 40 Euro wegen einer angeblichen Schwarzfahrt ihrer Tochter.

Die Mutter schickte daraufhin eine Kopie der Sterbeurkunde an die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB). Diese hielten dennoch an ihren Forderungen fest und ließen weitere Mahnbescheide verschicken, wie ein Sprecher der KVB am Dienstag gegenüber der Bild bestätigte. „Das ist peinlich“, betonte der Sprecher. „Wir haben um Entschuldigung gebeten. Uns ist bewusst, dass da mehr Fingerspitzengefühl hätte sein sollen.“

 

Fehler im System?

Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Fehler im System handle. Womöglich sei die Verbindung zwischen dem Fall des Mädchens und dem Schreiben der Mutter nicht hergestellt worden, weil die junge Frau zwischenzeitlich volljährig wurde.

Die Kölnerin starb 2016 wenige Tage nach ihrem 18. Geburtstag. Auf dem Nachhauseweg von einem Discobesuch wurde die junge Frau auf den Bahngleisen am S-Bahnhof Müngersdorf von einem Zug erfasst und verstarb später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete.

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