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Allzweckwaffe Kürbiskerne: So gesund sind sie

Sie schmecken geröstet als Nascherei für zwischendurch, im Salat oder im Brot: Kürbiskerne sind reich an Mineralstoffen und Proteinen und außerdem ein natürliches Heilmittel. Was die Wunderkerne alles können, liest Du hier.

Gut für Prostata und Blase

Die grünen Kürbiskerne, die schalenlos sind und aus denen auch Öl gepresst wird, schmecken besonders würzig. Obendrein enthalten sie viele Antioxidantien, was sie besonders gesund macht. Sie sind ein klassisches Heilmittel bei Beschwerden an Blase und Prostata. Die Kerne beugen sogar einer gutartigen Prostata-Vergrößerung vor, das belegen einige klinische Studien. Kürbiskernextrakt hatte dabei jedoch keine besondere Wirkung – nur beim Verzehr von der Kerne gab es eine positive Veränderung.

Wer an einer Reizblase leidet und häufig zur Toilette muss, der kann sich mit Kürbiskernöl helfen. Eine tägliche Einnahme von 10 Gramm über einen Zeitraum von zwölf Wochen zeigte eine deutliche Verbesserung bei Studienteilnehmern.

 

Volleres Haar dank Kürbiskernen

Kürbiskerne sollen außerdem vor Unfruchtbarkeit durch Chemotherapie schützen, das Brustkrebsrisiko verringern und aufgrund der Menge an Antioxidantien gut für die Leber sein. Der große Anteil an Tryptophan erhöht unseren Serotoninspiegel, was sich positiv auf die Stimmungslage auswirkt. 

Die Kerne sind auch dafür bekannt, den Darm zu reinigen und Parasiten vorzubeugen. Außerdem wird ihnen die Wirkung nachgesagt, Haarausfall zu reduzieren. Das Öl kann den DHT-Spiegel senken, wenn dreimal täglich ein Teelöffel davon eingenommen oder eine kleine Handvoll Kerne gegessen werden. Eine Studie hat dabei eine 40-prozentige Zunahme der Haarfülle festgestellt.

 

Viele tolle Inhaltsstoffe

Die Kürbiskerne sind ein wichtiger Lieferant für essentielle Fettsäuren. Das enthaltene Öl besteht dabei zu 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Und: Etwa 30 Gramm enthalten bereits 8 Gramm Protein, das eine außergewöhnlich hohe biologische Wertigkeit hat.

Der Mineralstoffgehalt von Kürbiskernen ist gigantisch. Sie tragen eine große Menge Magnesium, Zink, Kupfer und Eisen in sich und versorgen uns optimal. Gegessen werden können sie entweder als Snack zum Knabbern, im Brot- oder Brötchenteig, auf Salat oder in Gemüsepfannen. Kürbiskernöl sollte nicht erhitzt werden, kann aber ideal in Dressings, Dips oder Brotaufstrichen gegessen werden.

Zu lange sollte man die Kerne und das Öl jedoch nicht aufbewahren, denn es wird schnell ranzig. Die Kerne sollten unbedingt an einem dunklen, trockenen und kühlen Platz gelagert und nach spätestens vier Monaten verzehrt worden sein.

 

Quelle: Zentrum der Gesundheit

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