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Mann rettet Kind vor Entführung – und wird dafür gefeuert

Ein Mann aus Oregon (USA) hat ein Kind davor bewahrt, entführt zu werden. Doch anstatt dem mutigen Amerikaner zu danken, wurde er von seinen Vorgesetzten gekündigt – weil er unerlaubt seinen Arbeitsplatz verlassen hatte!

Mutter zu Hilfe gekommen

Dillon Reagan aus dem US-Bundesstaat Oregon ist stocksauer auf seinen Arbeitgeber. "Ich wurde gefeuert, weil ich einen Kidnapper daran gehindert habe, ein Kind zu verschleppen", schreibt der 32-Jährige auf Facebook.

Reagan arbeitete seit vier Jahren für die Baumarktkette „Home Depot“. Als er und sein Kollege einen Streit auf dem Parkplatz vor dem Baumarkt bemerkten, wurden sie sofort misstrauisch. Gegenüber dem lokalen Fernsehsender „KGW“ sagte er: "Ich lief hinaus und sah eine Frau, die weinte und außer sich war. 'Bitte helft mir! Er stiehlt mein Kind. Er kidnappt mein Kind!', rief sie."

 

Entführung verhindert

Die beiden Männer alarmierten sofort die Polizei, die sie anwies, den Unbekannten und das Kind nicht aus den Augen zu lassen. Da der mutmaßliche Entführer das Kleinkind vom Parkplatz wegtrug und die Straße entlanglief, zögerten die Kollegen keinen Moment und folgten den beiden. Nur wenige Minuten später traf die Polizei ein, verhaftete den Mann und gab der verzweifelten Mutter ihr Kind zurück.

Die Ermittler fanden später heraus, dass es sich bei dem Vorfall um einen häuslichen Streit gehandelt hatte und keine Klage gegen den Mann, der das Kind mitgenommen hatte, erhoben wurde.

 

Schock am nächsten Tag

Doch das konnte der 32-jährige Helfer natürlich nicht wissen. Für ihn folgte die böse Überraschung: Ihm flatterte am nächsten Tag die Kündigung ins Haus. Wie es seitens der Vorgesetzten hieß, hätte er wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren sollen, anstatt dem mutmaßlichen Entführer zu folgen. Es war sein zweiter Verstoß gegen die Richtlinien innerhalb eines Monats – zuvor hatte er in einem Streit mit Schimpfwörtern um sich geschworfen und seine erste Abmahnung provoziert.

In einem Brief der örtlichen Arbeitsamts stand es dann schwarz auf weiß: "Sie waren bis zum 19. Juni 2017 bei Home Depot angestellt, bis Ihnen gekündigt wurde, weil Sie der Polizei dabei geholfen haben, eine mutmaßliche Kindesentführung zu verhindern." Reagan  postete das Schreiben auf seiner Facebook-Seite und löste damit einen Sturm der Entrüstung aus.

Durch das große Medienecho ruderte die Baumarktkette in den vergangenen Tagen schließlich zurück – und bot dem 32-Jährigen eine Rückkehr an. Zögerlich stimmte dieser zu und schrieb auf Facebook: "Ich bin noch vorsichtig und skeptisch, wieder dort zu arbeiten, aber es fühlt sich an, als wäre es die richtige Entscheidung. Wünscht mir Glück."

 

Quelle: Huffington Post

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