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Kinder im Wasser niemals unbeobachtet lassen

Mit der Badesaison steigt das Risiko ertrinkender Kinder. Was dabei viele vergessen: Es muss nicht immer im Schwimmbad passieren. Schon das Planschbecken oder gar eine Pfütze können ausreichen, das Leben eines Kindes zu gefährden.

„Schon wenige Zentimeter Wasser können genügen, um zu ertrinken“

Nichtschwimmer unter den Kindern sollten keine Sekunde unbeobachtet bleiben, betont die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). „Achten Sie darauf, dass Mund und Nase über dem Wasser sind. Lassen Sie sich nicht ablenken, etwa indem Sie sich mit dem Smartphone beschäftigen, lesen oder plaudern“, heißt es. Wer nun aber glaubt, dass man untergehende Menschen gar nicht überhören könne, dem sei gesagt, dass Menschen lautlos ertrinken – egal ob jung oder alt.

 

Wasserratten stets im Auge behalten

Bei Babys und Kleinkindern besteht dennoch ein erhöhtes Risiko, da sie noch keine Kraft haben, um sich selbst aus niedrigen Gewässern eigenhändig hochzustemmen. Der im Vergleich zum Körper verhältnismäßig große Kopf trägt sein Übriges dazu bei, dass Kinder sogar in einer Vogeltränke oder Pfütze ertrinken können. Selbst Schwimmhilfen können ein Unglück nicht verhindern.

Prinzipiell gilt: Je früher Kinder ans Schwimmen herangehführt werden, desto besser sind sie gewappnet. Aus motorischer Sicht sind die Kleinen im Alter von etwa vier Jahren fit genug, um schwimmen zu lernen.

 

Quelle: Apothekenmagazin "Baby und Familie"

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