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Darum solltest du immer eine "Notfalldose" im Kühlschrank haben

Stürze, Verbrühungen, Verbrennungen, Knochenbrüche, Schnittwunden & Co.: Kommt es zu einem Unfall im eigenen Haus, ist auf den Rettungsdienst stets Verlass. Um den Helfern die Arbeit zu erleichtern, sollte jeder am besten eine "Notfalldose" in seiner Wohnung deponiert haben - im Idealfall im Kühlschrank.

Wichtige Fragen beim Einsatz

Die Stadt Viernheim hat unlängst auf ihrer Website über die sogenannte "Notfalldose" berichtet. Auch die Facebookseite "Feuerwehren Metropolregion Rhein-Neckar" informiert aktuell im Netz darüber. Hintergrund dazu ist folgender:

Bei einem Rettungseinsatz zu Hause  ist der Ablauf oftmals gleich. Die Sanitäter verschaffen sich einen Überblick über den Ernst der Lage und erkundigen sich nach Medikation, Allergien und Vorerkrankungen. Ist der Patient jedoch selbst nicht mehr ansprechbar oder kennt möglicherweise die Antworten auf die Fragen nicht, wird der Einsatz schnell heikel.  Hier kommt die Notfalldose ins Spiel.

Alle wichtigen Infos auf einen Blick

"Die Idee der Notfalldose ist aus Sicht des Rettungsdienstes super und erleichtert in vielen Situationen unsere Arbeit. Alle wichtigen Angaben sind sofort griffbereit. Die Notfalldose beinhaltet ein Formular, in dem man wichtige Daten wie Medikation, Kontaktdaten des Hausarztes, Laborwerte, Allergien oder Blutgruppe angeben kann", erklärt Sascha Müller, Rettungssanitäter bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Bergstraße Pfalz in Viernheim.

Semih Ayranci, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe, ergänzt: " Sie können aber auch andere wichtige Angaben hinzufügen: Patientenverfügung, Organspendeausweis, gewünschtes Krankenhaus, Benachrichtigung von Angehörigen oder Unterbringung eines Haustieres."

 


 


 

Am besten im Kühlschrank lagern

Warum soll man seine  Notfalldose nun aber idealerweise im Kühlschrank deponieren? "Das ist mit Abstand die häufigste Frage, die den Johannitern gestellt wird. Die Notfalldose muss schnell auffindbar sein und am besten an einem Ort, der in jedem Haushalt existiert. Daher ist der Kühlschrank optimal dafür geeignet. Einfach die beiliegenden Aufkleber am Kühlschrank (außen) und an der Wohnungstür (innen) anbringen, damit die Rettungskräfte schon beim Ankommen wissen, dass Sie eine Notfalldose haben“, erläutert Kai Jugenheimer, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Bergstraße-Pfalz.

 

Woher bekomme ich die Notfalldose?

Sets, bestehend aus SOS-Notfalldose, Infoblatt bzw. Aufklebern, sind gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro das Stück an folgenden Stellen in Viernheim erhältlich:

  • ARTee – Der Teeladen (Rathausstraße 23)
  • Buchhandlung Schwarz auf Weiß (Rathausstraße 41A)
  • KÜCHEN MIT BISS (Rathausstraße 8)
  • Nähgalerie Renate Müller (Rathausstraße 47)
  • Weitzel-Apotheke (Rathausstraße 34)
  • Rathaus-Apotheke (Kettelerstraße 11)

Auch im Internet können Notfalldosen auf  verschiedenen Websites bestellt werden. Beispielsweise hier:

 

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