Besser aus dem Bett kommen: So fällt dir das Aufstehen leichter!

Im Winter fällt es besonders schwer morgens aus dem warmen, kuscheligen Bett aufzustehen. Wenn es dann auch noch dunkel, kalt und ungemütlich draußen ist, will man lieber liegen bleiben. Eine Schlafexpertin empfiehlt eine einfache Faustregel, mit der das morgendliche Aufstehen leichter fällt.

Motiviert aufstehen

Sobald der Wecker morgens klingt, denkst du nur ans Weiterschlafen und drückst schnell die Snooze-Taste? Erst nach etlichen Wiederholungen und Umhergewälze im Bett, schaffst du es tatsächlich aus den Federn? Für viele Menschen ist das frühe Aufstehen eine Qual, gerade im Winter, wenn es draußen kalt und dunkel ist. Mit der richtigen Motivation und ein paar einfachen Tipps, kannst auch du morgens mit guter Laune in den Tag starten. 

 

Schlafzyklus einhalten

Alles Jammern hilft nicht, irgendwann müssen wir einfach aufstehen und damit das besonders gut klappt und wir frisch und vital sind, empfiehlt eine Schlafexpertin eine einfache Methode. Wie sie gegenüber dem Online-Magazin „Neom Organics“ berichtet, müsse man sich einfach nur an die sogenannte 6:1-Regel halten:

An sechs Tagen in der Woche sollte man zur gleichen Zeit ins Bett gehen (zum Beispiel um 22:00 Uhr) und auch zur gleichen Zeit wieder aufstehen (zum Beispiel um 06:00 Uhr). An einem Tag in der Woche kann man aber auch länger wach bleiben und entsprechend länger schlafen. Der Körper wird dabei nur einmal aus dem Rhythmus gebracht. Das heißt man solle darauf verzichten an beiden Wochenendtagen lange wach zu bleiben und morgens länger zu schlafen. „Nur so bekommen Sie einen guten Schlaf-Zyklus“, erklärt die Expertin.

 

 

Weitere Tipps, mit denen du noch besser aus den Federn kommst

Der richtige Wecker:

Wer morgens schlecht aus dem Bett kommt, sollte es mit einer neuen Aufwachhilfe probieren, denn mit dem richtigen Wecker klappt es auch besser mit dem Aufwachen. Ein schriller Weckton macht zwar wach, aber rüttelt auch mächtig am Nervenkostüm und nicht jeder lässt sich gerne von einem lauten, schrillen Alarmton wecken. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten von Weckern, die das Aufwachen erleichtern sollen. Probiere es doch mit einem Lichtwecker, der den Sonnenaufgang am Morgen simuliert. So ist ein wach werden in Ruhe garantiert. Auch der Radiowecker, der mit dem Lieblingsradiosender programmiert ist, holt dich sanft aus deinen Träumen. Entspannter aufwachen geht aber auch mit dem Lieblingslied, das man auf dem Smartphone als Weckton festlegen kann und schon öffnest du morgens gut gelaunt die Augen. 

Tipp: Stelle den Wecker 15 Minuten früher und nutze diese Zeit zum Aufwachen. Wer sich keinen Lichtwecker anschaffen möchte, kann dafür auch eine Zeitschaltuhr für eine Lampe im Schlafzimmer benutzen. Es ist bewiesen: Wenn es hell ist, wacht man auch schneller auf. 

 

Gute Luft im Schlafzimmer:

Das Schlafzimmer soll ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen sein, daher ist ein gutes Raumklima ein Muss. Für frische Luft und eine gute Luftqualität sorgen zum Beispiel diverse Raumdiffuser, die für die richtige Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sorgen. Bei Bedarf können die Geräte auch für eine Aromatherapie genutzt werden. Ein weiteres Plus, viele der Raumdiffuser sind mit einem LED-Stimmungslicht ausgestattet, das zusätzlich für eine entspannte Atmosphäre sorgt. 

 

Ziele für den nächsten Tag festlegen

Wer seine Ziele klar vor Augen hat, kommt morgens motivierter aus dem Bett. Schreibe dir eine To-Do-Liste mit allen Aufgaben, die du am nächsten Tag erledigen möchtest. Merke: Nimm dir nicht zu viele Dinge vor, sonst ist der Frust groß, wenn die Ziele nicht erreicht werden. 

 

Sport am Morgen

Morgendliche Bewegung regt den Kreislauf an. Zudem ist es bewiesen, dass Bewegung gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Sport tut also nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele. Wer am Morgen Sport treibt, wird schneller wach und hat Energie für den ganzen Tag. Besonders für Berufstätige, die viel am Schreibtisch sitzen, sorgt der Frühsport für einen gesunden Ausgleich und erhöht das Wohlbefinden. Wem Fahrradfahren oder Squats morgens zu viel sind, kann auch den Trendsport Yoga ausüben. Eine kurze, morgendliche Session reicht schon aus, um sich auf den Tag einzustimmen.

 

Morgens duschen

Eine morgendliche Dusche weckt die müden Geister. Wer ganz mutig ist, kann sogar eine kalte Dusche riskieren. Dann ist auch die letzte verschlafene Zelle hellwach. Auch Duschgels mit den passenden Düften wie etwa Eukalyptus oder Bergamotte besitzen eine anregende und aufweckende Wirkung. 

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