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Experten warnen vor der Hundegrippe

Nach der Vogel- und Schweinegrippe soll nun die Hundegrippe auf dem Vormarsch sein. Experten warnen vor dem für den Vierbeiner meist tödlichen Verlauf. Außerdem soll es möglich sein, dass die Viren vom Tier auf den Menschen übertragen werden können.

Inhalt

Erste Fälle schon 2013

Wie gefährlich ist der Virus

Müssen Hünde getöte werden?

Wichtige Symptome

Richtig schützen

 

Erste Fälle bereits in 2013

In letzter Zeit tauchen vermehrt Berichte über die meist tödlich verlaufende Hundegrippe auf. Demnach seien mutierte Viren der Schweine-, Pferde- und Vogelgrippe für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich, heißt es.

In einer Studie haben Wissenschaftler nun eine Virusart gefunden, die nachweislich vom Hund auf den Menschen übertragen werden kann. In ihren Ergebnissen sprechen die Experten sogar davon, dass es so möglich sei, eine weltweite Pandemie auszulösen.

Vor allem sei die Vielzahl der Hunderassen weltweit besorgniserregend. Es wird befürchtet, dass es so zu zahlreichen Mutationen der Viren kommen könnte, die letzten Endes auch für den Menschen gefährlich werden könnte.

 

Wie gefährlich ist das Virus?

Für die Studie wurden Hunde untersucht, die wegen Atemproblemen von ihren Besitzern zu einem Tierarzt gebracht worden sind, heißt es in den Untersuchungsergebnissen.

Dabei konnten die Wissenschaftler insgesamt sechzehn Influenzaviren im Blut der Tiere feststellen. In weiterführenden Tests stellte sich dann heraus, dass diese Viren denen der Schweinegrippe (H1N1 und H3N1) sehr ähnlich waren. Alle Krankheitserreger wiesen dabei den H1N1-Stamm auf.

Vor neun Jahren mutierten die Viren der Schweinegrippe derart, dass weltweit rund 245.000 Menschen dieser Seuche zum Opfer fielen. Inzwischen wurde sogar ein Impfstoff gegen diese Form der Grippe entwickelt.

In weiteren Untersuchungen soll nun geklärt werden, ob der Mensch immun gegen diese neu entdeckten Erkranung ist und inwieweit ein Ansteckungsrisiko besteht.

 

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Bild: PRESSLAB / Shutterstock.com - Symbolbild

Könnte es zur einer massenhaften Tötung von Hunden kommen?

Sowohl durch die Vogel- als auch die Schweinegrippe wurden zuletzt 2013 vorsorglich zehntausende Tiere ermordet, um die Seuche schnellstmöglich in den Griff zu bekommen.

Im Fall der Hundegrippe soll es zu so einer Maßnahme allerdings nicht kommen.

Ein geeigneter Impfstoff für Vierbeiner und Mensch soll demnach in naher Zukunft entwickelt werden.

 

 

Woran erkennt man, dass der Vierbeiner an der Hundegrippe erkrankt ist?

Die Symptome reichen von einer harmlos wirkenden Atemwegserkrankung bis hin zu schwersten Lungenentzündungen mit Lungenblutungen, schreibt das Portal Tierarzt-Homöopathie. Außerdem variiert der Krankheitsverlauf je nach Tier und ist abhängig von Rasse, Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand.

Ist ein Vierbeiner an der Hundegrippe erkrankt, ist das Risiko sehr hoch, dass er diesem Virus erliegen wird.

 

Vorbeugung und Schutz

Was für den Menschen gilt, gilt auch für Tiere. Um gesund zu bleiben, muss etwas für die Abwehrkräfte getan werden. Bei Hunden sollte grundsätzlich auf gesundes Futter und eine artgerechte Haltung geachtet werden. Dazu zählt neben genügend frischer Luft und Auslauf auch Zeit zum Toben.

Unterkühlung und Nässe sollte wenn möglich vermieden werden. Beide Faktoren begünstigen die Entstehung einer Erkältung und öffnen so den Weg zu einer möglichen Infektionserkrankung der Atemwege.

 

Grundsätzlich gilt, Ruhe bewahren und den Gesundheitszustand des Tieres im Auge behalten. Stellt man allerdings Atemprobleme bei seinem Hund fest, sollte man schnellstmöglich einen Veterinär aufsuchen.

 

Quelle: Wunderweib und Tierarzt Homöopathie

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