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Vierbeiner versetzt Ärzte ins Staunen

Hund weckt Herrchen aus Koma

Ein schwerer Krankheitsverlauf zwingt Ärzte, einen Patienten ins künstliche Koma zu versetzen. Um seine Genesung voranzutreiben, darf ihn sein Hund besuchen kommen. Dann passiert etwas Außergewöhnliches, das die Mediziner so noch nie erlebt haben!

Künstliches Koma als letzter Ausweg

Andy Szasz bekam 2012 die Diagnose Darmkrebs. 2016 folgte dann eine schwere Lungenentzündung, die die behandelnden Mediziner veranlasste, den heute 65-Jährigen in ein künstliches Koma zu versetzen. Die Langzeitnarkose sollte den Genesungsprozess verbessern. Ein Kampf um Leben und Tod.

Teddy hörte nicht auf zu bellen

Während der Brite im künstlichen Koma lag und der Aufwach-Prozess für die darauffolgenden Tage angesetzt war, passierte etwas Unglaubliches. So durfte Andys Hund Teddy ausnahmsweise sein Herrchen im Krankenhaus besuchen.

Als der Vierbeiner das Zimmer betrat, fing er lautstark an zu bellen und ließ sich kaum beruhigen. Während die Angehörigen versuchten, Teddy im Zaum zu halten, öffnete Andy plötzlich seine Augen und war hellwach. Die anwesenden Ärzte waren von der außergewöhnlichen Reaktion derart überrascht, dass sie anordneten, Teddy sollte öfter zu Besuch kommen. Nicht mal eine Woche später konnte Andy das Krankenhaus verlassen.

Karriere als Therapiehund

Nach diesem Vorfall im Jahr 2016 kam Teddy dann ganz groß raus. Die Klinik, in der Andy behandelt wurde, engagierte seinen Vierbeiner als Therapiehund. Mittlerweile ist der Schnauzer-Pudel-Mix auch in Hospizen, Pflegeheimen und Schulen im Einsatz.

Für seinen tierischen Einsatz wurde Teddy kürzlich sogar ausgezeichnet.