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jonathan-velasquez (unsplash)
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An Waschbecken angebunden

Missbrauchte Hündin fast mit eigener Leine geköpft

Ein Hausverwalter aus dem im US-Bundesstaat Kalifornien gelegenen Stockton hat merkwürdige Geräusche aus einer leeren Wohnung vernommen. Als er die Räume betrat, fand er eine kleine, verletze Hündin vor – das Tier hatte sich beinah selbst geköpft.

Sie wollte sich befreien

Im US-Bundesstaat Kalifornien machte ein Hausverwalter einen grausigen Fund. Nach dem überstürzten Auszug einer Familie aus einer Mietwohnung, vernahm er seltsame Töne. Als er dem ganzen auf den Grund ging, entdeckte er die schwache Hündin, die unter einem Waschbecken angekettet war. Vor ihr stand ein Napf, gefüllt mit Cornflakes, Wasser gab es nicht. Die tiefen, fleischigen Einschnitte an ihrem Hals machten deutlich, dass sie bereits mehrere Wochen dort festgehalten wurde. Weit und breit war kein Besitzer zu sehen, denn diese waren schon längst über alle Berge.

Hündin schwebt in Lebensgefahr

Als der Hausverwalter den Vierbeiner aus seiner misslichen Lage befreien wollte, stellte er mit entsetzten fest, dass sich die Hundeleine bereits tief in das Fleisch des Tieres geschnürt hatte. Hilfesuchend wandte sich der Mann an die Öffentlichkeit. Kurze Zeit später, meldete sich „Kate’s Rescue for Animals“, eine Organisation freiwilliger Helfer. Sie erklärten sich sofort bereit die verletzte Hündin  aufzunehmen.

Der Vierbeiner musste Notoperiert und mit Infusionen versorgt werden. Schließlich gelang es den Ärzten des „Monte Vista Small Animal Hospital“ die lebensfreudige „Autumn“, wie sie genannt wurde, zu retten. Sie hatte großes Glück, denn hätte man sie einige Tage später gefunden, hätte sich die Nylonschnur der Hundeleine noch enger um den Hals gewickelt – sie wäre beinah auf tragische Weise gestorben.

Anzeige wegen Vernachlässigung

Bereits wenige Tage nach der schweren Operation blüht die kleine Autumn bei ihrer neuen Pflegefamilie auf und erholt sich schnell von dem Eingriff. Ein bewundernswertes Tier, denn trotz ihrer furchtbaren Erlebnisse, scheint sie das Vertrauen in Menschen nicht verloren zu haben.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und konnte die ehemaligen Besitzern ausfindig machen. Ihnen droht nun eine Strafe in Form einer Anzeige.

Quelle: Heftig