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Mann rettet Kind aus Fluss – und verliert dafür seinen Job

Ein 49-jähriger Mann wurde vergangene Woche zum Helden, als er einen kleinen Jungen aus dem Fluss Henne im Sauerland rettete. Doch wie jetzt bekannt wurde, musste er dafür mit seinem Job bezahlen!

Rettungssprung von Mauer aus

Nicht auszumalen, was passiert wäre, hätte der 49 Jahre alte Mann am vergangenen Mittwoch nicht so schnell reagiert. Ein dreijähriger Junge war in Meschede in den Fluss Henne gefallen und von der Strömung mitgerissen worden. Die Eltern hatten offenbar nichts davon mitbekommen.

Der 49-Jährige bemerkte das hilflose Kind im Wasser und sprang aus zweieinhalb Metern Höhe in den eiskalten Fluss, um den Jungen zu retten. Der Dreijährige und seine Eltern kamen mit dem Schock davon.

 

Leiharbeitsfirma zeigt sich knallhart

Doch auf die tolle Rettungsaktion folgte für den 49-jährigen Helden eine böse Überraschung. Er hatte sich bei dem Sprung den kleinen Zeh gebrochen und wurde deshalb vom Arzt krankgeschrieben. Wie die WAZ berichtet, wurde der Mann von seinem Arbeitgeber kurzerhand dafür gekündigt. Die Leiharbeitsfirma, bei der er die letzten drei Wochen beschäftigt war, reagierte knallhart. „Wir brauchen zuverlässige Arbeitnehmer,“ erklärte der Geschäftsführer gegenüber der Zeitung. Ein solches Leiharbeitsmodell würde ausmachen, dass Mitarbeiter nie ausfallen.

Wie der gekündigte Held anschließend erklärte, sei er zwar schwer enttäuscht von seinem alten Arbeitgeber – doch es habe sich inzwischen eine andere Leiharbeitsfirma bei ihm gemeldet.

 

Quelle: WAZ / Express

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