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Gefilmt, veröffentlicht und erpresst – Frau verklagt Hotelkette Hilton

Eigentlich verbindet man mit Hilton seriöse Hotels, in denen man einen sorgenfreien Urlaub verbringen kann. Doch nun verklagt eine Frau in den USA die bekannte Hotelkette auf Schadenersatz. Der Grund dafür ist unglaublich!

Unter der Dusche gefilmt

Laut der Anklageschrift war die Frau im Sommer 2015 Gast im „Hampton Inn and Suites“ in Albany, New York, welches zum Hilton-Konzern gehört.

In genau diesem Hotel wurde die Dame beim Duschen gefilmt und das entsprechende Nacktvideo später auf einer Pornoseite hochgeladen. Nun verklagt sie den Konzern auf 100 Millionen Dollar Schadensersatz, denn sie habe durch den Vorfall "schwere und dauerhafte psychologische Verletzungen" davongetragen.



 

Klägerin wurde erpresst

Auf das Video, das von ihr im Internet kursierte, wurde die Frau erst 3 Jahre später von einer anonymen Person aufmerksam gemacht, die sich selbst als „Perverser“ bezeichnete. „Das bist du, richtig?“ habe er ihr geschrieben und den Link zu der entsprechenden Pornoseite geschickt.

Dort fand sich die Klägerin selbst beim Duschen und ihren vollständigen Namen vor. Aber damit endete der Psychoterror nicht, denn sie erhielt weitere Nachrichten des Unbekannten, der sie erpresste und das Video an ihre Familie und Freunde von einem gefälschten Konto aus weiterleitete.

Nachdem die Aufnahmen auch auf weiteren Seiten veröffentlicht wurden und der Erpresser Tausende von Dollar von der Frau verlangte, reichte sie Klage gegen die Hotelkette ein. Laut der Klageschrift sei sie mit ihrem Anliegen jedoch nicht alleine, denn angeblich wurden noch weitere Gästezimmer des „Hampton Inn“ illegaler Weise gefilmt.

 

Hilton bezeichnet die Vorwürfe als erschreckend

Laut den Angaben des betreffenden Hotels sei dieses erst vor kurzem renoviert worden, wobei keine Videokameras gefunden wurden. Jedoch bestätigt der Mutterkonzern Hilton, dass sie die Vorwürfe erschreckend finden und beteuern, dass sie die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gäste unglaublich ernst nehmen.

Auch bestätigten sie eine Zusammenarbeit mit den Behörden.

 


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