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Bizarrer Versicherungsbetrug in Slowenien

21-Jährige sägt sich Hand ab – um bei Versicherung abzukassieren!

Einer 21 Jahre alten Slowenin wird vorgeworfen, sich mit Absicht die Hand mit einer Kreissäge abgetrennt zu haben, um an die Schadensfall-Auszahlung ihrer Unfallversicherung zu gelangen. Hilfe soll sie dabei von ihrer Familie bekommen haben.

Oberhalb des Handgelenks abgesägt

Derzeit macht ein äußerst bizarrer Fall von Versicherungsbetrug weltweit Schlagzeilen. Eine junge Slowenin soll sich absichtlich die Hand abgesägt haben, um Geld von ihrer Versicherung zu kassieren. Wie mehrere internationale Medien berichten, soll sie demnach mit mindestens einem Verwandten zusammen ihre Hand oberhalb des Handgelenks mit einer Kreissäge abgetrennt haben. Im Krankenhaus behauptete die Familie dann, die 21-Jährige habe sich beim Sägen von Holz versehentlich verletzt.

Es sollte wie ein Unfall aussehen

Die slowenischen Ermittler kamen dem versuchten geschmacklosen Versicherungsbetrug allerdings auf die Spur. Demnach hatte die 21-Jährige erst kurz vor dem Vorfall eine hochdotierte Unfallversicherung abgeschlossen. Im Schadensfall hätten ihr demnach rund 400.000 Euro direkt sowie eine monatliche Rente von rund 3000 Euro zugestanden.

"Mit einem ihrer Komplizen amputierte sie absichtlich ihre Hand oberhalb des Handgelenks mit einer Kreissäge in der Hoffnung, es wie einen Unfall aussehen zu lassen", wird ein Polizeibeamter in den Berichten zitiert. Die junge Frau und ihr 29-jähriger Verwandter wurden verhaftet; bei einem Urteil würden beiden bis zu acht Jahren Gefängnis drohen.

Kruder Plan der Familie ging nicht auf

Besonders bizarr: Nach Angaben der Polizei hatte die Familie die abgetrennte Hand bewusst nicht mit ins Krankenhaus gebracht. Die verletzungsbedingte Behinderung sollte bei der jungen Frau auf jeden Fall dauerhaft bleiben.

Doch dieser Plan ging nicht auf: Die Behörden hatten die Hand gerade noch rechtzeitig geborgen, sodass sie in der Klinik wieder angenäht werden konnte.