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Landeskriminalamt warnt: Vorsicht vor Coronavirus-Betrügern!

Das Coronavirus sorgt derzeit bei den Menschen für jede Menge Angst und Unsicherheit. Kriminelle machen sich reißerische Medienberichte zunutze und schüren noch mehr Angst. Das Landeskriminalamt warnt in diesem Zusammenhang vor schwer erkennbaren Betrugs- und Abzockmaschen und ruft zur Vorsicht auf.

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Aktuell dominieren das neuartige Coronavirus und die Covid-19-Erkrankung die Medien. Hierzulande breitet sich die Lungenkrankheit immer weiter aus. Mittlerweile gibt es in fast allen Bundesländern Infizierte, die unter strenge Quarantäne gesetzt werden, um die Verbreitung einzudämmen. Die Menschen sind verunsichert. Hamstereinkäufe sorgen vielerorts für leergefegte Supermärkte. Man will sich eben für den Ernstfall rüsten. Ein Ende der Hysterie ist derzeit noch nicht in Sicht.

 

Skeptisch sein und nicht alles glauben

Vor wenigen Wochen machte dann eine erste Welle mit Spam-Mails über den Messengerdienst WhatsApp die Runde, die über das neuartige Virus vermeintlich informieren. Wie das Fachportal „Heise Online“ berichtet, erklären angebliche Ärzte,
wie man sich vermeintlich gegen eine Infektion schützt, und was zu tun ist, wenn man sich doch anstecken sollte.

Doch es handelt sich hierbei keinesfalls um vertrauenswürdige Quellen, sondern um Kettenbriefe mit unsinnigen Inhalten, heißt es weiter. Auffällig sei vor allem, dass konkrete Quellenangaben fehlen und Erläuterungen und Ratschläge fehlerhaft und damit falsch übersetzt sind.

Auch in den sozialen Netzwerken kursieren falsche Informationen rund um das Coronavirus. Grundsätzlich gilt, wer sich fundiert informieren möchte, kann dies über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (https://www.bzga.de) tun.

 

Falsche Medizin-Shops mit zumeist deutschen Adressen

Neben jeder Menge Desinformationen findet man im Netz nun auch Fake-Shops, die vorgeben, die im Zusammenhang mit dem Virus gefragten und vielfach vergriffenen Schutzmasken vorrätig zu haben. Vor diesen warnt inzwischen das Landeskriminalamt Niedersachen und ruft zur Vorsicht auf.

Die vermeintlichen Shops sind dabei nur schwer zu erkennen, da die Betrüger teilweise sogar Firmennamen existierender Hersteller und Zulieferer missbrauchen. Wer in die Falle tappt und bei solch dubiosen Online-Händlern „bestellt“, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Geld los, gibt unwissend persönliche und meist hochsensible Daten weiter und erhält am Ende keine Ware.

In der Regel gelangt man über die Suchmaschine oder einen Link auf die falschen Online-Shops. Grundsätzlich gilt: Unbekannte Links aus E-Mails oder anderen Nachrichten nicht anklicken! Denn man weiß nie, ob man auf einer Webseite landet, die mit einer Schadsoftware bestückt ist und man sich zusätzlich noch einen Trojaner oder Virus einfängt.



Desinfektionsmittel als Köder

Im Anhang der massenhaft versendeten Spam-Mails findet man außerdem häufig angebliche Textdokumente oder Videos, die Tipps und Hilfestellung zur optimalen Schutzanleitung geben. Doch in solchen können Viren und Würmer lauern. Deshalb gilt auch hier: Unbekannte Anhänge erst gar nicht öffnen! Um auf Nummer sicher zu gehen, löscht man diese E-Mails am besten gleich.

Das Landeskriminalamt geht derzeit davon aus, dass sich die Cyber-Kriminellen in nächster Zeit auf weitere gefragte und knappe Artikel, wie etwa Einweghandschuh oder Desinfektionsmittel stürzen werden und diese in ihr Repertoire aufnehmen werden - als Köder für Spam, Phishing und Betrügereien aller Art.

 

Quelle: Techbook, Heise Online, Polizei Prävention

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