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Pollenflug von Frühblühern nimmt zu

Die Nase läuft und die Augen brennen: Der Pollenflug nimmt langsam aber sicher zu und sorgt schon jetzt bei Allergikern für jede Menge Unmut.

Hasel- und Erlenpollen sorgen für Beschwerden

Wie der Deutsche Wetterdienst schon vor kurzem meldete, nimmt der Pollenflug von Frühblühern seit Ende Februar verstärkt zu. Hasel- und Erlenpollen sorgen für juckende Augen und laufende Nasen. Bleibt das Wetter beständig, gesellen sich bald auch noch Eschen- und Birkenpollen dazu.

Viele Allergiker haben das Pech direkt auf mehrere Pollenarten zu reagieren.  „Das liegt daran, dass die Allergene von Hasel, Erle und Birke strukturverwandt sind“, erklärt Eva Valesky, Allergologin am Universitätsklinikum Frankfurt gegenüber der FAZ.

 

Der Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes gibt außerdem weitere Informationen über die aktuellen Pollenkonzentrationen. >> Zur Übersicht

 

Im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen

Wer schon jetzt merkt, dass er über einen längeren Zeitraum unter den gängigen Allergiesymptomen leidet (brennende Augen, Jucken in Nase und Schleimhäuten), der sollte lieber direkt einen Arzt aufsuchen.

Besonders wenn Atembeschwerden vorliegen, sollte nicht gezögert werden, ehe die Bronchien angegriffen werden.

 

Tipps für den Alltag

Mit ein paar einfachen Tipps können Allergiker ihren Alltag schon erheblich erleichtern und die Auswirkungen der fliegenden Pollen reduzieren:

  • Fenster und Türen im Haus möglichst geschlossen halten.
  • Auch Pollenschutzfilter im Auto können helfen.
  • Kleidung wechseln, wenn man sich im Freien aufgehalten hat.
  • Abends duschen, um die Haare von Pollen zu befreien.

 

Quelle: FAZ, Deutscher Wetterdienst

 

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