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SOMEBODY THAT I USED TO KNOW - Gotye / Kimbra

Drängler im Straßenverkehr: So gehst du richtig mit ihnen um

Wenn die Stoßstange des nachfolgenden Autos fast schon im eigenen Kofferraum hängt, weil der oder die andere Fahrer*in so dicht auffährt, kann das ganz schön gefährlich werden...Wie sollte ich mich dann richtig verhalten?

Immer locker bleiben

Aggressive und rücksichtslose Autofahrer*innen gibt es einige auf unseren Straßen. Wenn jemand drängelt, solltest du das aber unbedingt ausblenden oder zumindest locker bleiben. Manchmal kann es helfen, die Perspektive zu wechseln und sich zu fragen, ob man einen nachvollziehbaren Grund dafür finden kann, warum jemand drängelt. Wenn man durch eine Baustelle fährt und vielleicht statt erlaubten 80 mit 60 km/h unterwegs ist, sollte man das Tempo höchstens anpassen, aber wegen eines Dränglers keinesfalls zu schnell fahren.

 

Diese Strafen drohen

Ein kurzzeitiges, dichtes Auffahren kann als Abstandsverstoß einfach nur mit einem Bußgeld erledigt sein. Nötigung ist das noch nicht. Wer aber über einen längeren Zeitraum drängelt, dabei vielleicht sogar die Lichthupe verwendet und die Insassen im vorausfahrenden Wagen gefährdet, macht sich strafbar. Das gilt aber auch, wenn man Drängler*innen ausbremsen will oder ausschert, um ein Überholmanöver zu blockieren. Wer bedrängt wird, kann Anzeige erstatten. Dafür sollte man sich Ort und Zeitpunkt des Geschehens ebenso notieren wie das Kennzeichen des anderen Autos, die Farbe, Marke und das Modell des Wagens sowie Merkmale zur Person am Lenkrad.

 

Richtiges Verhalten

Wenn jemand dicht auffährt, sollte man sich auf keinen Fall auf ein Kräftemessen einlassen, sondern lieber rechts ranfahren und den oder die Drängler*in passieren lassen. Das entspannt die Situation und verhindert Stress. Wer am Steuer bemerkt, dass er gestresst ist, sollte ohnehin eine kurze Verschnaufpause einlegen, um wieder runterzukommen. Auch während der Fahrt kann man Stress vermeiden, indem man nicht immer am Limit fährt (auch wenn es kein Tempolimit gibt). Ständiges Fahren bei Vollgas ist nicht nur für den oder die Fahrer*in, sondern auch für das Auto anstrengend. Und jede Menge Sprit kostet es auch. Außerdem bringt eine Fahrt bei Vollgas kaum Zeitersparnis, denn Raser*innen müssen meist öfter und stärker abbremsen, wenn der Verkehr es nötig macht.

 



 

So kann man entspannen

Wer als Pendler*in täglich im Berufsverkehr ist, hat oft Stress. Der ein oder andere wird da schnell mal zur Raser*in. Was dagegen hilft, dass man nicht in diesen Teufelskreis kommt? Es ist so simpel und doch so schwer: Einfach etwas früher losfahren als nötig. Außerdem kann es helfen, die Zeit im Stau positiv zu sehen und zum Beispiel bewusst einen Podcast, ein Hörbuch oder am besten gleich RPR1. zu hören. :-)

 

 

Quelle: T-Online

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