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Der Geheimtipp für weiße Zähne

Wer träumt nicht von einem strahlenden Lächeln mit gesunden, weißen Zähnen? Das bekommst du leichter als du denkst - ohne teures Bleaching!

Zahnpasta war gestern

Die Antwort lautet, Nein! Der Geheimtipp in Sachen weiße Zähne nennt sich Aktivkohle. Im Netz kursieren mittlerweile zahleiche Videos und Blogeinträge, in denen begeisterte Menschen mit weißen Zähnen in die Kamera grinsen und auf die tägliche Zahnhygiene mit Aktivkohle schwören.

 

Was ist Aktivkohle?

Bei Aktivkohle handelt es sich NICHT um Holz- oder Grillkohle - auch wenn die Farbe dieselbe ist. Aktivkohle ist medizinische Kohle und wird meistens verwendet, um Durchfallerkrankungen in den Griff zu bekommen. Zu kaufen gibt es Aktivkohle als Kapseln oder Tabletten in der Apotheke oder in Online-Shops - rezeptfrei.

Durch die Verarbeitung wird Aktivkohle zu einem feinporigen, porösen Kohlenstoff, der die Eigenschaft hat, unerwünschte Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe aus Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten zu entfernen.

 

Was macht die Zähne weiß?

Rauchen, Kaffee und grundsätzlich alle Speisen und Getränke führen früher oder später zur Verfärbung der Zähne. Dafür verantwortlich sind die in Lebensmitteln enthaltenen "Tannine" (Gerbstoffe). Aktivkohle hat in diesem Zusammenhang die Eigenschaft, diese Gerbstoffe zu binden.

 

Was sagen Zahnärzte?

Um aus Aktivkohle Zahnpasta zu machen, werden die Tabletten mit einem Mörser zu Pulver verarbeitet. Dann mischt man dem Pulver Wasser bei. Ist eine Art Paste bzw. Masse entstanden, dann kann man das schwarze Etwas auf die Zähne schrubben. Kurz einwirken lassen,
ordentlich ausspülen, fertig!

Mediziner raten bislang davon ab, die Zähne mit der Kohle-Pasta zu putzen. Bisher ist nämlich nicht klar, ob die Aktivkohlepartikel den Zahnschmelz nachhaltig beschädigen.

In diversen Onlineshops gibt es mittlerweile auch Zahnpasta, die bereits Aktivkohle enthält. Der Markt boomt. Doch Blogger & Co. sehen den größeren Effekt bei der Anwendung der reinen Aktivkohle, den in den speziellen Zahnpasta oder der Kohlegehalt noch lange nicht so hoch wie bei der Selfmade-Paste.

 

Quelle: Brigitte

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