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Oft missverstanden: Was steckt hinter dem Lecken von Hunden?

Hundebesitzer setzen alles daran, ihr Tier zu verstehen. Eine klare und verständliche Kommunikation ist dabei von Nöten, doch oftmals werden Signale völlig falsch gedeutet. Wer bislang dachte, dass das Ablecken ein positives Zeichen sei, der irrt.

Sich verstehen und vertrauen

Wer sich einen Hund anschafft, sollte von Beginn an großen Wert auf eine ordentliche Erziehung des Tieres setzen. Dazu gehört auch eine klare und verständliche Kommunikation. Sind beide Faktoren gegeben, kann sich eine vertraute Beziehung zwischen Mensch und Tier entwickeln, die im Alltag hilft, sich gegenseitig zu verstehen.

Doch oftmals senden Hunde Signale aus oder legen Verhaltensweisen an den Tag, die völlig falsch gedeutet werden. Wie das Portal Businessinsider berichtet, fällt darunter auch das Lecken, welches von Hundebesitzern oft völlig falsch interpretiert wird.

Wie Business Insider berichtet, werde das Ablecken vom Menschen als ein positives Signal verstanden, doch dem sei laut einer Studie nicht so. Was bislang als Zeichen der Zuneigung angesehen wurde, drücke eher das Gefühl von Angst und Unbehagen aus, so das Ergebnis der Untersuchungen.

 



 

„Bitte tu mir nichts!“

Im Welpenalter lecken sich Hunde gegenseitig ab, um sich sauber zu halten und Zuneigung auszudrücken. So erlernen Vierbeiner bereits in den ersten Lebenswochen, über das Lecken Signale zu transportieren. In dieser Zeit drücken Hunde über das Ablecken von Gegenständen, Menschen und auch anderen Vierbeinern Zuneigung und Vertrauen aus.

Handelt es sich jedoch um ein älteres Tier, so ist die Botschaft nicht mehr unbedingt positiv zu werten, denn oftmals drücken ältere Hunde mit dem Lecken die Botschaft „Bitte tue mir nichts!“ aus.

Bei erwachsenen Vierbeinern wird diese Verhaltensweise als Ausdruck der Unterwürfigkeit verstanden.

 

Körpersprache des Tieres richtig deuten

Was beim Mensch gilt, lässt sich auch auf den Hund übertragen. So verrät die Körpersprache oft viel mehr, als man denkt.

Stehen sich zwei Hunde gegenüber und der eine leckt den anderen ab, lässt sich oftmals beobachten, dass sich der ableckende Hund eher klein macht und zum anderen Tier aufschaut, während dieses eine aufrechte Körperhaltung einnimmt und das Ablecken in gewisser Art und Weise für den Moment duldet. In diesem Fall lässt sich schnell die Hierarchie zwischen den Vierbeinern feststellen.

Eine solche Verhaltensweise tritt vor allem dann auf, wenn sich der Hund mit einer unbekannten Situation konfrontiert sieht. Verspürt das Tier Angst und Stress oder bemerkt bei einem anderen Artgenossen negative Emotionen in Form von Aggressivität, kann der  Vierbeiner in das oben beschriebene Verhaltensmuster fallen.

Gibt es weder andere Hunde oder Gegenstände zum Ablecken, lässt sich bei gestressten und verängstigen Tieren oftmals beobachten, dass sie das eigene Maul oder orientierungslos in die Luft lecken.

 

Studie beweist: Lecken ein Ausdruck von Sorge und Beunruhigung

Wie das Portal Psychology Today unter Berufung auf eine Studie der Lincoln-Universität in London berichtet, wurden Hunden in einer Versuchsreihe Bilder von anderen Artgenossen und Menschen gezeigt, die über ihre Gesichter sowohl negative wie positive Emotionen transportierten.

Am Ende der Studie ließ sich feststellen, dass jeder fünfte Hund bei Anblick von negativen Gesichtsausdrücken, anfingen, das eigene Maul oder auch wahrlos in die Luft zu lecken.

Die Wissenschaftler zogen daraus den Schluss, dass das Erkennen von negativen Gefühlen, Stress auslösen kann. So kann das Lecken darauf hinweisen, dass sich der Vierbeiner in einer unbekannten Situation unwohl fühlt und auf diese Weise Sorge und Unruhe ausdrücken.


 

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