Keimfalle im Badezimmer: Augen auf beim Zahnputzbecher!

Ganz klar, im Badezimmer tummeln sich so einige Bakterien. Doch an dieses Keimparadies denken die Wenigsten: der Zahnputzbecher! So wird der Becher nicht zum Ekelbecher...

Glas statt Plastik

Auf jeden Fall zwei Mal am Tag sollte man seine Zähne putzen, um sie vor Karies & Co. zu schützen. Wer sein Reinigungswerkzeug allerdings falsch aufbewahrt, lässt es schnell zu einer regelrechten Bakterienfalle werden.

Die Mehrheit von uns stellt die Zahnbürste nach dem Putzen in einen Becher. Grundsätzlich der richtige Weg, damit der Bürstenkopf schnell trocknet und Keimen kein Milieu geboten wird. Doch einen Haken hat der Becher dann doch, denn in der Regel ist das Behältnis aus Plastik - und genau da liegt das Problem! Die raue Oberfläche des Kunststoffs bietet Bakterien nämlich die perfekte Möglichkeit, sich dort anzuhaften.

Im Laufe der Zeit entwickelt sich der Zahnputzbecher dann zu einem echten Ekelbecher. Empfohlen wird deshalb ein Glas zur Aufbewahrung. An dessen glatter Oberfläche haben Keime nämlich kaum eine Chance sich anzusiedeln und man sieht schneller, wann das Behältnis gereinigt werden muss.

 



 

Licht und Luft

Außerdem sollte man das Glas samt Zahnbürste an einen hellen Ort stellen. Je mehr Luft an beide Gegenstände kommt, umso besser. Zusätzlich sollte man darauf achten, dass der Abstand zur Toilette ausreichend ist. Denn bei jedem Spülvorgang entwickelt sich eine Spritzwolke, durch die es möglich ist, dass Darmbakterien an Bürste und Becher gelangen. Nicht nur unhygienisch, sondern auch ekelerregend. Wer vor dem Abspülen den WC-Deckel schließt, ist aber auf der sicheren Seite.

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