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Geschwollene Beine und Füße bei Hitze: Das hilft!

Wer bei der aktuellen Hitzewelle mit geschwollenen Beinen und Füßen zu kämpfen hat, sollte sich diese Tipps unbedingt durchlesen!

Inhalt

Tipp 1: Bewegung ist unerlässlich

Tipp 2Blutzirkulation richtig anregen

Tipp 3Bestimmte Ernährung hilft

Tipp 4: Rosskastanie als Wundermittel

Tipp 5: Niemals enge Schuhe tragen


 

Was steckt hinter dem Leiden?

Der menschliche Körper reagiert auf Hitze sehr sensibel und geschwollene Beine und Füße sind oft die Folge. Hintergrund ist, dass unser Organismus seine Blutgefäße erweitert, um die Wärme besser abgeben zu können. Das wiederum führt dazu, dass sich die Blutzirkulation verlangsamt und die Venen an Elastizität verlieren und durchlässiger werden. Flüssigkeit kann so ins umliegende Gewebe fließen und über die Venen nicht mehr richtig abtransportiert werden – die Folge: Es können Schwellungen entstehen.

Meist tritt das Phänomen auf, wenn man zu lange steht oder sitzt. Das Blut muss sich dann nämlich entgegen der Schwerkraft zum Herzen bewegen.

 



 

Schwellungen führen zu Krampfadern

Vor allem Frauen sind von dem Sommerleiden betroffen. Sie besitzen ein schwächeres Bindegewebe, das die Venen bei andauernder Hitze nicht ausreichend stabilisieren kann. Auch Schwangere, Personen, die Übergewicht haben oder zu wenig trinken, sind anfällig für geschwollene Beine.

Wer nur ab und zu unter den Schwellungen leidet, muss sich keine Sorgen machen. Treten die Beschwerden jedoch häufiger oder dauerhaft auf, sollte sich die betroffene Person mal vom Arzt untersuchen lassen. Eine Nichtbehandlung kann zu Krampfadern oder Venenentzündungen führen.

Laut "Apotheken-Umschau" können ständige Schwellungen auch ein Anzeichen für ernste Erkrankungen sein, etwa ein Lymphödem.

 



 

Damit wirst du das Sommerleiden los

  • Bewegung ist wichtig

Spaziergänge nach der Arbeit können Wunder wirken und die Blutzirkulation anregen. Da Bewegung generell für die Gesundheit der Beine gut ist, sollte nach Möglichkeit auch regelmäßig Sport getrieben werden. Besonders an heißen Tagen ist schwimmen eine ausgezeichnete Möglichkeit, etwas gegen geschwollene Füße zu tun. Auch Radfahren ist ein erprobtes Mittel, um die Durchblutung zu aktivieren.

Experten empfehlen zudem regelmäßige Wechselduschen mit kaltem und heißem Wasser und Wassertreten bei Temperaturen von 14 bis 16 Grad.

 

  • Blutzirkulation richtig anregen

An heißen Tagen ist es wichtig, die Füße zwischendurch hochzulegen, dass das Blut leichter zurück in Richtung Herz fließen kann. Für Menschen mit stehender Tätigkeit empfiehlt es sich, häufiger mit den Füßen auf und ab zu wippen. Diese einfache Fußgymnastik regt die Durchblutung an und entschärft das Venenleiden.

Abends können die Beine mit kühlem Wasser oder einem kurzen Fußbad entlastet werden und die Wärme wird effektiv aus dem Körper vertrieben.

 

  • Bestimmte Ernährung hilft

Auch eine falsche Ernährung kann zur geschwollenen Füßen und Beinen führen. Experten empfehlen mehrere kleine Mahlzeiten am Tag einzunehmen – am besten Obst, Gemüse und vollwertige Kost.

Hintergrund ist, dass der Körper und das Verdauungssystem durch schwere Speisen nicht gerade geschont werden. Bei hoher Belastung wird wesentlich mehr Blut benötigt, was den Wärme regulierenden Gefäßen nicht zugute kommt.

 

  • Geheimtipp: Rosskastanie!

Solltest du bei Hitze trotzdem geschwollene Beine haben, können Rosskastanien Abhilfe schaffen. Das Heilmittel wirkt entzündungshemmend, lindert Schwellungen und ist in unterschiedlichen Ausführungen in Apotheken und Drogerien erhältlich.

 

  • Enge Schuhe sind tabu

Eine zusätzliche Belastung bei Hitze: Enge Schuhe. Das Tragen von offenen und bequemen Schuhen kann gegen die Schwellungen helfen. Frauen sollten zudem hohe Absätze vermeiden, da die Wadenmuskulatur in diesen Schuhen permanent angespannt ist und auf die Venen drückt.

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