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Schmerzhafte Veränderung: Diese Tricks helfen gegen Ballenzehen

Wenn die Füße zu sehr belastet werden oder man häufig Schuhe trägt, die nicht richtig passen, kann sich schnell ein unschöner und schmerzhafter Ballenzeh bilden. Dieser entsteht durch eine Knochenverformung im großen Zeh, die oftmals genetisch bedingt ist und in schlimmen Fällen operativ entfernt werden muss. Diese vier Tricks helfen dabei, der schmerzhaften Veränderung vorzubeugen.

Passendes Schuhwerk ist das A & O

Um eine Verformung der Fußknochen zu verhindern, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man bequeme und passende Schuhe trägt. Sie sollten nicht drücken und wenn möglich die Ferse unterstützen. Frauen sind in der Regel anfälliger für Ballenzehen, da hohe Schuhe eine große Belastung darstellen und häufig ein enormer Druck auf die Zehen ausgeübt wird.

Generell sind spitz zulaufende Schuhe oder welche mit hohem Absatz nicht empfehlenswert. Auch welche, die die Körperhaltung beim Tragen beeinflussen, sind zu vermeiden.
 

Es gilt: Nicht an der Qualität sparen! Materialen, die sich der Form des Fußes anpassen sind am am besten geeignet.

 

Fuß-Training zur Vorbeugung

Wer täglich seine Füße trainiert, fördert deren Muskelaufbau und Flexibilität und beugt somit Ballenzehen vor.  Die folgenden drei Übungen sind dafür besonders gut geeignet und sollten regelmäßig widerholt werden:

  • Für die erste Übung wird ein kleiner Ball benötigt: Der betroffen Fuß wird im Sitzen auf den Oberschenkel abgelegt. Anschließend wird der Ball etwa fünf bis zehn Minuten lang über den vorderen Teil der Fußsohle gerollt.
  • Bei der zweiten Übung wird der betroffene Fuß auf die Handfläche gelegt und die Zehen werden nacheinander bewegt und vorsichtig in alle Richtungen gebogen. Dies wird ebenfalls fünf bis zehn Minuten lang widerholt.
  • Die letzte Übung dehnt die Zehen und fördert somit ihre Beweglichkeit: Hierfür werden sie jeweils zehn Sekunden lang abwechselnd ausgestreckt und angezogen. Beim Anziehen der Glieder kann man zusätzlich versuchen, einen kleinen Gegenstand dazwischen zu klemmen und so vom Boden aufzuheben.  Auch diese Übung sollte man mehrmals wiederholen.

 

Fußbad für fördert die Durchblutung

Um die Durchblutung im Fuß zu verbessern und eventuelle Entzündungen durch die Verformung des Knochens zu lindern, kann man zu selbstgemachten Fußbädern oder Fußumschlägen greifen: Hierfür füllt man warmes Wasser in eine Wanne und löst anschließend zwei Esslöffel Bittersalz darin auf. Dieses enthält Magnesium, das Schwellungen lindert und den pH-Wert der Haut korrigiert.

Nachdem man die Füße mindestens 20 Minuten lang im Bad darin gelassen hat, massiert man anschließend ätherische Öle wie Lavendel und Kamille ein. Diese sind entzündungshemmend und helfen  bei direktem Auftragen schnell gegen Schmerzen.

 



 

Knochenkorrektur schafft Schmerzlinderung 

Um bereits entstandene, schmerzhafte Verformungen zu korrigieren,  gibt es Zehenspreizer, die Druck auf das Zehgelenk ausüben und somit verhindern, dass sich ein Ballenzeh komplett ausbildet. Die Korrektur-Spreizer sollten über Nacht und für längere Zeit regelmäßig getragen werden.

Auch speziell angefertigte orthopädische Einlagen können ganz natürlich dabei helfen, Schmerzen in der Ferse zu verhindern.

 

Gesunde Ernährung und Bewegung

Wer auf eine gesunde Ernährung achtet und Übergewicht meidet, vermindert zusätzlich das Risiko auf einen Ballenzeh. Die Ernährung sollte dabei nicht nur arm an gesättigten Fettsäuren sein, sondern zusätzlich reich an den Vitaminen A, C und D.

Darüber hinaus sollte man den Körper regelmäßig ausgiebig bewegen und beim Sport stets drauf achten, bequeme und passende Schuhe zu tragen.

 

 

Quelle: Besser gesund leben

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