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Vorsicht bei Grippe: Mittelohrentzündung als schmerzhafte Folge

Die Grippe- und Erkältungswelle fordert uns durch Bakterien, Viren und Infekte ziemlich heraus. Besondere Vorsicht ist bei einer fiebrigen Erkältung geboten, da diese schnell in gefährliche Ohrenschmerzen umschlagen kann

Influenza-Welle löst Entzündung aus

Durch die umhergehende Grippe erkranken nun immer mehr Menschen in Deutschland. Kaum liegt man flach, erschöpft von der Krankheit, lauert jedoch schon die nächste Virenfalle. Aus einer fiebrigen Erkältung kann nämlich ganz schnell eine akute Grippe-Otitis, also ein Infekt im Mittelohr, werden!

Betroffene erleiden hierbei eine schmerzhafte Entzündung, die durch Viren aus dem Nasen-Rachen-Raum hervorgerufen wird. Angegriffen werden die Ohrtrompete, das Mittelohr und die Paukenhöhlenschleimhaut.

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Bild: struna/Shutterstock.com

 

Peinvolle Bläschen im Trommelfell

Die Mittelohrentzündung gilt als besonders hartnäckig und schmerzhaft. Dabei ist das Trommelfell nicht nur mit einem blutigen Sekret benetzt, es bilden sich auch kleine Bläschen, die sich im Gehörgang ausdehnen können.

Das Innenohr bleibt bei diesem Infekt meist leider auch nicht verschont. Daher ist es besonders wichtig sofort einen Arzt zu konsultieren um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

 

Lebensbedrohliches Risiko nicht unterschätzen

Zu den typischen Symptomen zählen stechende und pulsierende Ohrenschmerzen, begleitet von einem Druckgefühl und Fieber. Wer diese Anzeichen bemerkt, sollte umgehend ärztliche Hilfe suchen. Das Ohr wird genau untersucht und schließlich folgt eine Therapie, die relativ schnell Linderung verschafft.

Wird eine Mittelohrentzündung jedoch verschleppt, kann der Infekt in das Innenohr vordringen und zu einem Hochtonverlust, einer sensorineuralen Schwerhörigkeit, Tinnitus oder Schwindel führen. Sollte die Entzündung noch weiter fortschreiten, kann der Infekt bis in das Gehirn durchbrechen und dabei zur bedrohlichen Lebensgefahr werden kann.  

 

Mit diesem Hausmittel kannst du Ohrenschmerzen lindern

Eine Mittelohrentzündung ist schmerzhaft. Und bis Antibiotika oder sonstige Arzneimittel anschlagen, können Stunden oder Tage vergehen. Dabei gibt es einen einfachen Trick, der den Ohrenschmerzen entgegenwirken kann: Salz.

Du benötigst:

  • Weiße Socken (wichtig: sie müssen weiß sein, ansonsten färben sie womöglich ab)
  • 1 - 1,5 Tassen Meersalz (wichtig: es sollte grobkörnig sein, damit es nicht aus der Socke  rieseln kann; die besondere chemische Zusammensetzung von Meersalz ist wichtig)
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Bild: Catarina Belova/Shutterstock.com

So gehts:

  • Das Salz mit einem Trichter in die Socken befüllen (das Päckchen sollte in flachgedrücktem Zustand in etwa die Größe einer Hand haben)
  • Fest verschließen mit einem Doppelknoten
  • Die Socken bei mittlerer Hitze für 4-6 Minuten in die Pfanne geben
  • Immer wieder wenden, damit sie nicht zu heiß werden
  • Vorsichtig mit der Hand testen, wie warm die Socke ist (um Verbrennung vorzubeugen)
  • Bei angenehmer Wärme die Socke auf das Ohr legen und auch einen Teil des Kieferknochens bedecken

 

Die Schmerzlinderung dürfte innerhalb von Minuten einsetzen. Vor allem für Kinder ist das Naturmittel schonend und daher Gold wert. Trotzdem gilt: Sollten die Schmerzen länger anhalten, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!

 

Hinweis: Socken in der Mikrowelle erwärmen ist problematisch: Zum einen wird das Salz nicht gleichmäßig erwärmt, andererseits besteht die Gefahr, dass die Socke reißt.

 

Quelle: Wunderweib / Gut für Dich

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