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Sonnenbrand auf der Kopfhaut – Das hilft wirklich dagegen!

Es brennt, juckt und die Haut auf dem Kopf ist deutlich gerötet? Dann hast du wohl einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut. Diesen kann man sich ziemlich rasch einfangen – der Grund: Die meisten denken nicht daran, sich auch die Haare einzucremen. Hier erfährst du, was du gegen die schmerzhaften Verbrennungen tun kannst und Sonnenbrand auf dem Kopf in Zukunft vermeiden kannst.

Kopfhaut nicht ausreichend geschützt

Ein Sonnenbrand auf dem Kopf kann genauso quälend sein wie an jeder anderen Körperstelle. Vor allem Menschen mit dünnem oder schütterem Haar sind anfällig. Bei „normaler“ Haardichte tritt Sonnenbrand in den meisten Fällen auf dem Scheitel auf, denn dort ist die Kopfhaut nicht geschützt. Das Gleiche gilt übrigens für kurz geschnittenes Haar. Wer über kahle Stellen oder Geheimratsecken verfügt, ist dementsprechend am anfälligsten für die lästigen Verbrennungen.

Helle Hauttypen sind, wie bei den restlichen Partien am Körper auch, am anfälligsten – und das auch auf dem Kopf.

 

So entsteht Sonnenbrand auf der Kopfhaut

Häufig vergessen wir beim Eincremen mit Sonnenschutz die sensiblen Stellen wie beispielsweise den Scheitel. Zudem möchte sich niemand freiwillig Creme auf den Kopf schmieren und anschließend mit fettigen Haaren rumlaufen.

Trotzdem sollte hier die Gesundheit vor die Ästhetik gehen: Neben Nase, Stirn, Wangen und Schultern zählt die Kopfhaut zu den anfälligsten Stellen für Sonnenbrand. Die UV-Strahlung fällt dort besonders stark aus, da die Sonne senkrecht von oben auf den Kopf scheint. Bei ersten Anzeichen sollte man unbedingt aus der Sonne gehen.

 



 

Das sind typische Symptome einer Verbrennung

Natürlich stellt man sich die Frage, auf welche Anzeichen man eigentlich achte sollte. Zunächst gilt: Merkst du, dass deine Kopfhaut juckt oder brennt, gehe sofort aus der Sonne. Möglicherweise kannst du so noch schmerzhaftere Verbrennungen vermeiden.

Hast du dir aber schon einen Sonnenbrand auf dem Kopf eingefangen, merkst du dies an einer stark geröteten Haut. Bei Bewegungen und jeglicher Berührung schmerzt diese. Außerdem kann die Kopfhaut leicht geschwollen sein und jucken. Bei heftigeren Verbrennungen kommt es vor, dass die Haut Blasen bildet, dann gilt jedoch: Suche umgehend einen Arzt auf.

 

Das hilft gegen Sonnenbrand auf der Kopfhaut

  1. Kühlen

Die Haut sollte bei Sonnenbrand unbedingt gekühlt werden – so linderst du nicht nur die Schmerzen, sondern hemmst auch die Entzündung. Allerdings sollte man statt Kühlpacks lieber zu einem kühlen Leintuch oder Waschlappen greifen, die davor in kaltes Wasser getaucht wurden.

  1. Panthenol aus der Apotheke

Es ist empfehlenswert, sich aus der Apotheke eine Salbe oder ein Spray mit Panthenol zu besorgen. Panthenol ist nämlich als Dexpanthenol und als Wirkstoff aus Wund- und Heilsalben bekannt. Es lindert den Schmerz und wirkt beruhigend. Zudem regt der Wirkstoff die Zellenneubildung der Haut an, so dass der Körper vor Bakterien und äußeren Reizen geschützt bleibt.

  1. Viel trinken

Der Körper benötigt bei einem Sonnenbrand unbedingt viel Flüssigkeit. Er läuft in dieser Zeit auf Hochtouren, um den natürlichem Heilungsprozess voranzutreiben. Unterstütze ihn dabei und trinke ausreichend Wasser.

  1. Verzichte auf Föhnen

Generell gilt: Die verbrannte Haut sollte viel Ruhe zur Regeneration bekommen. So solltest du auf Föhnen verzichten, um den Heilungsprozess nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Für Frauen gilt: Finger weg von Glätteisen und Lockenstab.

  1. Haarwäsche reduzieren

Das Gleiche gilt für die Haarwäsche: Am besten sollte diese ein oder zwei Tage ausbleiben. Zudem empfiehlt es sich, kühles Wasser beim Waschen zu verwenden und ein sulfatfreies Shampoo zu benutzen – so wird die Kopfhaut nicht noch mehr ausgetrocknet.

 



 

Tipps, um Sonnenbrand auf dem Kopf vorzubeugen

Damit es gar nicht erst zu schmerzhaften Verbrennungen auf der Kopfhaut kommt, sollte man einige Vorbeugemaßnahmen beachten.

1. Schütze deine Kopfhaut! Möchtest du keine Sonnencreme auf die Haare schmieren, benutze eine Kappe oder einen Sonnenhut. Allerdings solltest du von Strohhüten oder Tüchern besser die Finger lassen, denn auch dort kommen immer noch zu viele schädliche Strahlen durch.

2. Vermeide die pralle Mittagssonne. Am aggressivsten ist sie in der Regel von 11.00 bis 15.00 Uhr. Willst du deine Mittagspause jedoch trotzdem draußen verbringen, suche dir einfach ein schattiges Plätzchen oder setze dich, falls vorhanden, unter einen Sonnenschirm.

  3. Verwende ein transparentes Sonnenspray mit UV-Filter. Dieses hinterlässt in der Regel keine weißen Rückstände, fettet        nicht und kann problemlos auf die Kopfhaut aufgetragen werden

 

Quellen: Freundin, Wunderweib, Bunte, Stylight

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