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Hexenhaare: Woher kommen die lästigen Borsten am Kinn?

Frauen jeden Alters ärgern sich über störende Härchen im Gesicht – vor allem am Kinn nerven die sogenannten "Hexenhaare". Wir erklären dir, wie sie entstehen und wie du sie am besten entfernen kannst.

Ursache Hormonstörung

Sprießende Haare am Kinn tauchen meist auf, wenn es im Körper Hormonstörungen gibt. In den Wechseljahren haben Frauen nicht nur mit unangenehmen Hitzewallungen, sondern auch mit einem Östrogenmangel zu kämpfen. Dadurch verirren sich die einzelnen Haare an Körperstellen, an denen sie eigentlich nichts verloren haben. Auch wer die Pille nimmt oder schwanger ist, kann betroffen sein.

 

Symptom von Erkrankungen

Wenn dir besonders viele borstige Haare am Kinn wachsen, kann das auf „Hirsutismus“ hindeuten. Das ist eine Erkrankung mit vermehrtem Haarwuchs, die häufig weitervererbt wird. Außerdem kann es ein Anzeichen dafür sein, dass deine Eierstöcke nicht so funktionieren wie sie sollen. Dadurch hast du zu viele männliche Hormone im Körper und die regen das Haarwachstum am Kinn an. Das wird auch Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO) genannt.

 



 

Was du dagegen tun kannst

Gegen Hexenhaare gibt es tatsächlich noch kein Wundermittel. Sie werden immer wieder wachsen, aber du kannst sie problemlos mit einer Pinzette entfernen. Wenn du einen starken Haarwuchs am Kinn hast, bleibt dir nichts anderes übrig, als die Kinnhaare zu rasieren. Hast du darauf keine Lust, kannst du stattdessen zu Wachs, Enthaarungscreme oder dem Epilierer greifen und die Härchen so nicht nur oberflächlich beseitigen.

Wegen ein paar Hexenhaaren am Kinn musst du aber noch lange nicht verzweifeln. Dafür muss sich wirklich keiner schämen!

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