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Was steckt hinter dem sogenannten "Glühwein-Schnupfen"?

Vielleicht kennt der ein oder andere dieses kuriose Phänomen, wenn nach dem Genuss von Glühwein (oder Wein) plötzlich die Nase läuft, kurz darauf völlig verstopft ist und man gefühlt einen ''dicken“ Kopf hat. Was passiert da denn aber genau im Körper und was kann man dagegen tun?

Klingt komisch, gibt es aber tatsächlich!

Wer nach dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt genau das durchmacht, wird im ersten Moment wohl davon ausgehen, dass eine fiese Erkältung im Anmarsch ist. Doch dem ist meistens nicht so. Betroffene leiden schlichtweg unter dem sogenannten "Alkohol-Schnupfen".

Diese Form des Schnupfens wird nicht etwa durch einen Infekt oder eine Allergie ausgelöst, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass Alkohol die Gefäße erweitert und das eben auch die Nasenschleimhaut betrifft. Dadurch wird der Platz enger und das Gefühl der verstopften Nase kommt auf. Außerdem leiden Betroffene unter einer erhöhten Sekretbildung und einem schweren Kopf.

 



 

Was hilft dagegen?

Laut einem Artikel auf „bild.de“ leiden etwa sieben Prozent der Deutschen unter dem alkoholbedingten Schnupfen. Abhilfe schafft ein gewöhnliches Nasenspray mit abschwellender Wirkung. Doch dieses sollte nur über einen kurzen Zeitraum angewandt werden, denn sonst tritt ein Gewöhnungseffekt ein.

Alternativ bleibt der Verzicht auf Alkohol.

 

Quelle: Bild

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