Geldscheine sind eine Gefahr für die Augen

Viren lauern überall – auch auf Geldscheinen können sie sich besonders gut festsetzen. Bei einer Schmierinfektion können schnell die Augen in Mitleidenschaft gezogen werden. Bricht sogar die Augengrippe aus, können sogar irreversible Sehbeeinträchtigungen die Folge sein.

Über die Finger ins Auge

Türklinken, Handtücher, Aufzüge und Geldscheine – diese und viele weitere Gegenstände in unserem Alltag sind wahre Keimschleudern. Vor allem auf Geldscheinen können Adenoviren der Typen 8 und 19 bis zu 17 Tage lang überleben. Wenn wir das Geld anfassen, haften die Keime an den Fingern. Fassen wir uns dann auch noch ins Gesicht, kann es zu einer sogenannten Schmierinfektion kommen.

 

Gefährliche Spätfolgen

Es kann bis zu neun Tage dauern, bis die Augengrippe ausbricht. Zunächst erinnern die Symptome an eine Bindehautentzündung. Die Bindehaut ist gerötet, das Auge brennt und die Tränen laufen. Oft schwellen auch das Oberlid oder die Nickhaut an und man hat das Gefühl, es befände sich ein Fremdkörper im Auge. Die Augengrippe ist deshalb so gefährlich, weil sie Hornhauttrübungen zur Folge haben kann. Diese können das Sehen langfristig beeinträchtigen.

 



 

Keine antiviral wirkenden Medikamente

Wer an der Augengrippe erkrankt, muss unbedingt zum Arzt, denn sie gehört zu den meldepflichtigen Krankheiten. Unglücklicherweise gibt es gegen die Augengrippe keine wirksamen Medikamente. Nur über Kühlen, Schmerzmittel oder künstliche Tränenflüssigkeit kann eine Linderung der Beschwerden erzielt werden. Nach zwei bis drei Wochen klingen diese dann in der Regel ab. Zum Vorbeugen ist es hilfreich, auf ausreichende Hygiene zu achten und sich regelmäßig die Hände zu waschen.

 

Quelle: Wize

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