Burning-Feet-Syndrom am Abend: So erkennst du es

Deine Füße sind abends oft unangenehm heiß, kribbeln oder tun sogar weh? Dann könnte es sein, dass du das sogenannte Burning-Feet-Syndrom hast. Aber welche Mittelchen verschaffen Linderung? Wir erklären es.

Meist sind Frauen betroffen

Wenn ein Körperteil „einschläft“ fühlt sich das immer unangenehm an. Es kribbelt, wird taub und tut manchmal sogar weh, wenn das Blut wieder richtig zu fließen beginnt. Nach kurzer Zeit ist dann aber meist alles wieder normal.

Anders ist es bei Betroffenen des Burning-Feet-Syndroms. Dabei kribbeln der Füße regelmäßig und der Schmerz lässt einen oft nicht mal schlafen – denn es tritt meist abends und nachts auf. Außerdem werden die Füße dabei unnatürlich warm. Vor allem Frauen sind von dieser Erkrankung betroffen. Meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahre und besonders häufig während einer Schwangerschaft.

 

Diese Hausmittel helfen

  • Versuch es zum Beispiel mit einem kühlen Fußbad. Das Wasser sollte zwar kalt, aber nicht eiskalt sein. Cool Packs, kühlende Cremes und Fußsprays können ebenfalls helfen.
     
  • Viele Betroffene schwören außerdem auf feuchte Wickel aus Wasser oder Quark.
     
  • Wenn du deine Beine hochgelagert hältst, sorgt das ebenfalls für Linderung.
     
  • Generell gilt, dass du keine zu engen Schuhe oder Socken tragen und beim Sitzen die Beine nicht übereinanderschlagen solltest. Dadurch wird nämlich die Blutzirkulation in Beinen und Füßen beeinträchtigt.

 



 

Versorge dich mit Vitaminen

Eine Mangelversorgung an Vitamin B5 kann auch die Ursache deiner brennenden Füße sein. Mediziner*innen empfehlen, dass ein Erwachsener eine Tagesdosis von sechs Milligramm zu sich nehmen soll.

Vitamin B5 steckt in Lebensmitteln wie getrockneten Linsen, Haferflocken, Hühnereiern, Brot, Kartoffeln und Milch. Wenn du dich ausgewogen und vielseitig ernährst, sollte es also kein Problem sein, diese sechs Milligramm zu erreichen.

Aber Vorsicht: Vitamin B5 ist wenig hitzeresistent. Deshalb solltest du die Lebensmittel nur sehr schonend aufwärmen. Auch ein Mangel an Magnesium kann das Kribbeln und Brennen in den Füßen verstärken. Achte also auf deinen Nährstoff- und Vitamin-Haushalt.

 



 

Hausärzt*in fragen!

Wenn du die Beschwerden trotz der genannten Tipps und einer ausgewogenen Ernährung einfach nicht in den Griff bekommst, solltest du unbedingt zum Arzt gehen. Ein Bluttest kann klären, ob du tatsächlich einen Mangel an bestimmten Nährstoffen oder Vitaminen hast und der Arzt kann sicherstellen, dass es keinen anderen Grund für das Burning-Feet-Syndrom gibt.

 

++ Nur ein Arzt oder eine Ärztin kann eindeutig klären, woher individuelle Beschwerden kommen und was dahinter steckt! Ferndiagnosen, Zeitungsartikel oder Berichte im Netz ersetzen keine Diagnose eines Experten! ++ 

 

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