"Schaufensterkrankheit": Wadenschmerzen niemals unterschätzen

Wer öfter ein Stechen in der Wade spürt, das im Stehen nachlässt, sollte dringend das Herz untersuchen lassen. Dahinter könnte eine ernstzunehmende Krankheit stecken.

Warnzeichen für Herzinfarkt

Nach viel Bewegung und anstrengenden Aktivitäten ist ein ziehendes Gefühl und Stechen in der Wade nicht ungewöhnlich. Doch nicht immer handelt es sich dabei um einen Muskelkater. Besonders wenn die Schmerzen ohne große Anstrengung auftreten, rät die Deutsche Herzstiftung einen Arzt aufzusuchen. Derartige Beschwerden deuten nämlich meist auf Arteriosklerose hin, die Ursache für einen Herzinfarkt und Schlaganfall sein kann. Betroffene verspüren dabei Schmerzen, die meist beim Stehenbleiben schnell wieder nachlassen, weshalb die Krankheit im Volksmund auch „Schaufensterkrankheit“ genannt wird.

 

 

Auslöser: Durchblutungsstörung

Dabei handelt es sich um eine fortgeschrittene Verkalkung der Gefäße, die Durchblutungsstörungen hervorrufen. Dies ist wiederum ein großes Risiko für das Herz und erhöht somit die Infarkt-Gefahr. Aktuell liegt die Zahl der Betroffenen, die später auch einem Herzinfarkt erliegen bei 75 Prozent. Ist die Arteriosklerose nämlich einmal in den Waden angekommen, liegt meist schon eine Fortgeschrittene Verkalkung der Herzkranzgefäße vor. Um die tödliche Gefahr auszuschließen, muss deshalb umgehend ein Arzt konsultiert werden, der nähere Ursachen fachgerecht behandeln kann.

 

 

 

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