Frau schläft
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Frau schläft
Acht Stunden Schlaf optimal?

Wie viel Schlaf brauche ich wirklich?

Die optimale Schlafzeit ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu zählt nicht nur das Alter, sondern auch Lebensstil und Fitness. Wie hoch ist dein Schlafbedürfnis und wie viel Schlaf brauchst du?

Warum Schlaf so wichtig ist

Schlaf ist wichtig, um körperlich gesund und leistungsfähig zu bleiben. Er ist eine absolute Notwendigkeit und unser Körper braucht ihn als Ruhepause. Während des Schlafens läuft der Körper auf Sparflamme. Unser Herzschlag sowie Blutdruck sinkt und Stoffwechselprozesse wie Zucker- und Fettstoffwechsel werden optimiert. Zellen können sich regenerieren und das Immunsystem wird gestärkt. Schlaf ist somit besonders wichtig für die Regeneration, erklärt das AOK Gesundheitsmagazin.

Der Körper und die Psyche sind vom Schlaf abhängig. Schlafforscher haben die Auswirkungen auf den Körper untersucht, wenn es zu anhaltendem Schlafmangel kommt. Neuronale Prozesse sowie Herz-Kreislauf-Probleme, Depressionen und Infektanfälligkeit werden dadurch begünstigt. Auch das Risiko für Übergewicht und einen gestörten Zuckerstoffwechsel steigt. Sogar die Sterblichkeit kann durch Schlafmangel erhöht werden. 

Das sind die zehn wichtigsten Gründe, um auf ausreichend Schlaf zu achten:

  1. Schlaf stärkt das Herz.
  2. Schlaf hält das Immunsystem fit.
  3. Schlaf fördert den Muskelaufbau.
  4. Schlaf kann die Leistungsfähigkeit steigern.
  5. Schlaf senkt das Unfallrisiko.
  6. Ausreichend Schlaf schützt vor Übergewicht.
  7. Schlaf verringert das Diabetes-Risiko.
  8. Schlaf schützt die Psyche.
  9. Träume helfen Emotionen zu verarbeiten.
  10. Gesunder Schlaf kann Kopfschmerzen vorbeugen.

Am Ende sollte aber vor allem auf eines geachtet werden:  Schlaf sollte genauso wichtig sein, wie jeder andere Termin, den wir am Tag haben. Wer auf Dauer auf den erholsamen Schlaf verzichtet, bei dem wird es sich schon bald auch am Tage bemerkbar machen.

Veraltete Regel längst überholt?!

Wie viel Schlaf braucht jeder Mensch, um erholt zu sein? 

Im Allgemeinen wird ein Wert zwischen sieben und neun Stunden für einen erwachsenen Menschen als optimale Schlafdauer empfohlen. Doch die Schlafdauer lässt sich nicht so pauschal sagen, da das Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Während manche mit fünf Stunden pro Nacht gut auskommen, müssen andere doppelt so viel Zeit im Bett verbringen, damit sie ausgeruht in den Tag starten können. 

Je jünger man ist, desto mehr Schlaf braucht man im Allgemeinen. Das zeigt sich, wenn man die Schlafdauer von Babys mit Schülern und Erwachsenen vergleicht. 
In den ersten Monaten schlafen Babys etwa ein Drittel des Tages. Das ist vollkommen normal. Der Schlafbedarf nimmt mit zunehmenden Alter kontinuierlich ab. So brauchen Grundschulkinder nur noch etwa 10 Stunden Schlaf. 

Für die Entwicklung ist ausreichender Schlaf extrem wichtig: Wachstumshormone sind besonders aktiv, das Immunsystem wird beeinflusst und das Gehirn verarbeitet die Geschehnisse des Tages.

Im Folgenden kannst du sehen, wie viel Stunden Schlaf für deine Altersgruppe empfohlen werden:

  • 0-3 Monate: 14-17 Stunden
  • 4-11 Monate: 12-15 Stunden
  • 1-2 Jahre: 11-14 Stunden
  • 3-5 Jahre: 10-13 Stunden
  • 6-13 Jahre: 9-11 Stunden
  • 14-17 Jahre: 8-10 Stunden
  • 18-64 Jahre: 7-9 Stunden
  • 65 und älter: 7-8 Stunden

Um herauszufinden, wie viel Schlaf man persönlich braucht, sollte man den eigenen Körper genau beobachten und sich diese Fragen stellen:

  • Fühle ich mich (nach sieben, acht, neun) Stunden Schlaf produktiv, gesund und glücklich?
  • Habe ich gesundheitliche Probleme wie Übergewicht oder ein erhöhtes Risiko für eine bestimmte Erkrankung?
  • Leide ich unter Schlafproblemen?
  • Brauche ich (übermäßig) viel Koffein um durch den Tag zu kommen?
  • Fühle ich mich tagsüber oft müde? 

Wer sich diese Fragen stellt und verschiedene Schlafrhythmen über einen längeren Zeitraum testet, sollte weitere Regeln beachten: 

  • Immer zur selben Zeit ins Bett gehen, möglichst auch am Wochenende.
  • Ein abendliches Ritual vor dem ins Bett gehen einführen.
  • Täglich (viel) bewegen.
  • Temperatur, Geräusche und Licht im Schlafzimmer regulieren.
  • Eine passende Matratze und vor allem ein passendes Kissen wählen.
  • Möglichst auf elektronische Geräte im Schlafzimmer verzichten.

Quelle: Focus.de, AOK Gesundheitsmagazin

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