Mann hört mit dem Rauchen auf
Martin Büdenbender
Mann hört mit dem Rauchen auf
So schnell erholt sich der Körper

Rauchstop: Das passiert im Körper nach der letzten Zigarette

Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher ist oft schwer. Doch die Abgewöhnung lohnt sich, für den Geldbeutel und die Gesundheit! Positiven Effekte setzen dabei sogar schon nach einer halben Stunde ein.

Am besten vor dem 35. Lebensjahr aufhören

Rauchen schadet der Gesundheit. Das ist wohl jedem bekannt, doch endgültig von den Zigaretten loszukommen, ist nicht leicht. Doch es lohnt sich den Kampf aufzunehmen in Anbetracht der positiven Effekte für die Gesundheit, die sich bereits nach kurzer Zeit nach dem Aufhören einstellen. Doch wann sollte man spätestens mit dem Rauchen aufhören?

Laut einer amerikanischen Studie mit 551.388 Probanden, sollte man am besten vor dem 35. Lebensjahr mit dem Rauchen aufhören. Dann hätte man eine ähnliche Sterberate wie eine Person, die niemals rauchte. Doch eins ist wohl klar, egal wann man damit aufhört, aufgrund der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit lohnt es sich immer. Wer vor dem 40. Lebensjahr aufhört, verringert damit das Risiko, an den Folgen des Rauchens zu sterben um 90 Prozent. 

Effekt schon nach 20 Minuten

Die ersten positiven Auswirkungen treten laut der Gesundheitsorganisation American Cancer Society (ACS) bereits 20 Minuten nach der letzten Zigarette auf. Unser Körper legt bei der Regeneration also einen wahren Sprint hin. So fällt nach 20 Minuten der Blutdruck, auch die Herzfrequenz erreicht ein herkömmliches Niveau und die Temperaturen von Händen und Füßen steigt wieder auf ihren Normalwert. 

Nach acht Stunden stinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Körper, mit dem Ergebnis, dass Gewebe und Organe wieder ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. 

Nach 24 Stunden hat sich das Risiko eines Herzinfarkts verringert. Die Bronchien erholen sich. Auch Gerüche werden intensiver wahrgenommen und Lebensmittel sind schmackhafter. Die Nervenenden regenerieren sich und wirken sich positiv auf den Geruchs- und Geschmackssinn aus. 

Nach zwei Wochen löst sich der Schleim in den Atemwegen und auch die Nasennebenhöhlen sind weniger verstopft. Ehemalige Raucher bekommen mehr Luft als zuvor. Auch Ausdauer und Kreislauf verbessern sich. 

Drei Monate nach der letzten Zigarette beginnt sich das beim Rauchen wichtigste Organ zu erholen: Die Kapazität der Lunge ist um bis zu 30 Prozent höher.

Nach neun Monaten lassen Hustenanfälle nach und die Kurzatmigkeit nimmt ab. Die Lunge ist wieder in der Lage sich selbst zu reinigen und dadurch wird das Immunsystem robuster  – und Betroffene sind weniger anfällig für Infektionen. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Haut straffer wird und weniger fahl aussieht. 

Nur ein Jahr später ist das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalls nur noch halb so hoch wie bei einem Raucher. 

Nach fünf bis fünfzehn Jahren sinkt das Schlaganfallrisiko auf das eines Nichtrauchers.

Zehn Jahre nach der Abgewöhnung reduziert sich die Gefahr, an Lungenkrebs zu sterben auf die Hälfte. Außerdem verringert sich das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, beispielsweise im Mund, der Blase und der Bauchspeicheldrüse.

Nach 15 Jahren sind alle gesundheitlichen Risiken auf das Niveau eines Nichtrauchers gesunken.

 

Quelle: Focus, RedaktionsNetzwerk Deutschland

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