Blitzer-Einnahmen fließen in Radwege

Er hatte für große Aufregung gesorgt: Der Blitzer von der A3, der falsch eingestellt war und einfach drauf los blitzte. Jetzt gibt es Streit um die Einnahmen.

Stadt Köln will Geld aus Blitzerpanne in bessere Radwege stecken: Die Stadt hat an der Blitzerpanne auf der A3 fast 10,4 Millionen Euro verdient, weil nicht alle betroffenen Autofahrer ihr Knöllchengeld zurückgefordert hatten. Dieses Geld soll jetzt in den Ausbau und die Sanierung von Radwegen und in Verkehrssicherheitskampagnen für Radfahrer fließen. Die Freien Wähler Köln kritisieren, dass das Geld der Autofahrer jetzt nicht auch in Auto-Projekte fließt - wie etwa Quartiersgaragen oder den Ausbau des E-Tankstellennetzes.