Rheinland-Pfälzische Unternehmen befürworten Impfpflicht

In den rheinland-pfälzischen Betrieben gibt es laut einer Umfrage eine breite Mehrheit für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht.

In einer Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammern sprachen sich 80 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmern dafür aus, wie die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz am Mittwoch mitteilte. 14 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass eine Impfpflicht keine Auswirkungen für ihren Geschäftsbetrieb hätten. Sechs Prozent lehnten eine allgemeine Impfpflicht mit Hinweis auf weitere Planungsunsicherheit ab.

Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht könne aus Sicht der Unternehmen dabei helfen, Lockdowns zu verhindern und so für eine schnellere wirtschaftliche Erholung sorgen, sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, Arne Rössel. «Mit steigender Impfquote werden auch weniger Beschäftigte einen täglichen Test zur Erfüllung der 3G-Regel benötigen, was wiederum weniger Dokumentationsaufwand für die Unternehmen bedeutet.»

Laut Umfrage macht die Hälfte der Teilnehmenden ihren Beschäftigten Impfangebote. 42 Prozent der Unternehmen bieten freiwillig Tests zur Erfüllung der 3G-Regel am Arbeitsplatz an. «Die Wirtschaft stemmt sich weiter mit aller Kraft gegen die Pandemie und sucht und findet dafür Lösungen, stößt dabei aber an die Grenzen ihrer Möglichkeiten»,
sagte Rössel. Daher sei die Politik gefordert, «zügig verlässliche und pragmatische Rahmenbedingungen» zu setzen.

Quelle: dpa