Baby geschüttelt und schwer verletzt – sieben Jahre Haft für Vater

Ein 35-jähriger Mann wurde am Mittwoch vom Landgericht Limburg zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Vater hatte im Februar 2020 sein fünf Monate altes Baby so geschüttelt und dadurch schwere bleibende Schäden zugefügt.

Junge erleidet bleibende Schäden

Das Baby erlitt nach Angaben des Gerichts schwerste Hirnschäden und wird auf Dauer halbseitig gelähmt und nahezu blind bleiben. Der Junge erleide jeden Tag epileptische Anfälle und eine normale Sprachentwicklung sei nicht möglich.

Das Gericht ging davon aus, dass der Vater seinen Sohn geschüttelt hatte, weil er von dessen Brüllen genervt war. Zu Beginn des Prozesses sagte er aus, dass es zu den Verletzungen gekommen sei, weil er aufgrund seines Drogenkonsums gestürzt sei. Die Angaben sah das Gericht als widerlegt an. Der 35-Jähre legte dann später ein Teilgeständnis ab.

Der Angeklagte wurde jetzt vom Landgericht Limburg wegen schwerer Körperverletzung und schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen schuldig gesprochen und zu sieben Jahren Haft verurteilt.

 

Quelle: dpa