Weltkriegsmunition mögliche Ursache für Waldbrand
Der Brand am Rotenfels breitete sich auf rund 30 Hektar aus, Traisen wurde zeitweise evakuiert. Was die Ermittlungen über den möglichen Auslöser und andere Ursachen ergeben haben.
Der Brand am Rotenfels breitete sich auf rund 30 Hektar aus, Traisen wurde zeitweise evakuiert. Was die Ermittlungen über den möglichen Auslöser und andere Ursachen ergeben haben.
Weltkriegsmunition könnte den Waldbrand am Rotenfels bei Traisen (Kreis Bad Kreuznach) im Juni ausgelöst haben. Das geht aus den abgeschlossenen Ermittlungen der Kriminalinspektion Bad Kreuznach hervor. Eine abschließende Feststellung der Brandursache sei jedoch nicht möglich, teilte die Polizei mit.
Konkrete Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung hätten sich nicht ergeben. Auch eine fahrlässige Verursachung, etwa durch eine weggeworfene Zigarettenkippe, könne zwar nicht ausgeschlossen werden, werde aber als unwahrscheinlich eingeschätzt. Die mutmaßliche Ausbruchstelle liege abseits der Wege.
Während des Brandes am 27. Juni war es zu mehreren Explosionen gekommen. Nach Einschätzung des Kampfmittelräumdienstes könnte im Boden befindliche Weltkriegsmunition durch die Hitze umgesetzt worden sein. Bereits während und nach den Löscharbeiten waren Munitions- und Splitterteile gefunden worden.
Das Feuer hatte sich auf rund 30 Hektar Waldfläche ausgebreitet. Wegen der Explosionen musste ein Gebiet im Umkreis von einem Kilometer geräumt werden. Auch die Ortschaft Traisen wurde zeitweise evakuiert. Erst am 1. Juli war der Brand vollständig gelöscht.
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